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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

Mädchenband „Blue Star Light“ rockt im Bürgercafé

Beim monatlichen Bürgercafé am Donnerstag, den 10. Februar 2011 wurde das Ziel des Mobilen Generationenhauses Möhringen voll und ganz erreicht. Dort heißt es: „Wir wollen uns in den Stuttgarter Stadtteilen Möhringen, Fasanenhof und Sonnenberg für ein neues Miteinander zwischen den Generationen einsetzen. Unser „Generationenhaus Möhringen“ ist kein Gebäude aus Stein, sondern eine Idee, ein Netzwerk aus Begeisterten, die den Gedanken der generationenübergreifenden Zusammenarbeit in die Stadtteile tragen und dort verankern möchten.“

Etwa 60 Bürgerinnen und Bürger zwischen 10 und 80 Jahren folgten an diesem Nachmittag der Einladung des Jugendhauses Möhringen und des Pflegezentrums Bethanien zu Kaffee und Kuchen, vielfältigen Formen der Begegnung und einem bunten Programm.

Zunächst stellte Doris Wüstner, Pflegedienstleiterin des Pflegezentrums Bethanien, die Einrichtung mit einer Foto-Präsentation vor. Sie betonte, wie wichtig es dem Pflegezentrum ist, für die Bewohner/innen „zu einem neuen Zuhause zu werden und ganz individuell auf ihre Bedürfnisse einzugehen.“ Bei den Rückfragen wurde deutlich, dass ihr Vortrag die Angst, sich dem Thema „Alter und Pflegebedürftigkeit“ zu nähern, reduziert hatte.

Anschließend folgte der Auftritt der Mädchenband „Blue Star Light“. Bandmitglieder sind die drei 12-jährigen Mädchen – es folgen ihre Künstlernamen – Sheila, Tess und Leo. Seit einem Jahr probt die Band im Probenraum des Jugendhauses und trug selbst komponierte Songs vor. Die Freude an ihrem Auftritt war ihnen mit jedem Song mehr anzuspüren und sie steckten das Publikum an, unter ihnen der Bezirksvorsteher Jürgen Lohmann. Schon bald waren überall begeisterte Gesichter zu sehen, auch die älteren Mitbürger/innen klatschten begeistert und forderten eine Zugabe.

Als abschließenden Programmpunkt stellte Andreas Bernhard, Leiter des Jugendhauses Möhringen, die Arbeit des Jugendhauses vor. Bei den fröhlichen Fotos, zum Beispiel beim Klettern wünschte sich manch älterer Mitbürger, noch einmal jung zu sein, um ebenfalls mitmachen zu können. Auch wenn das Mitmachen nicht mehr möglich ist, eine Einladung ins Jugendhaus gab es dennoch – zur Besichtigung.

Am Ende des Bürgercafés, beim Spülen von Geschirrbergen, waren sich die Beteiligten einig: Das Pflegezentrum und das Jugendhaus werden erneut ein gemeinsames Bürgercafé anbieten. Andreas Bernhard äußerte sich begeistert: „Es war eine super Mischung aus Jung und Alt und es war klasse, dass auch die junge Musik die älteren Bürger nicht vertrieben hat.“



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