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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

JA zum Alter – JA zu einer Gesellschaft des Miteinanders

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) traf sich am 5. Mai zum 10. Deutschen Seniorentag. Dort wurde eine Erklärung verabschiedet mit dem Titel „JA zum Alter“.

In der Erklärung finden sich auch die beiden Abschnitte „JA zu einem engagierten Alter“ und „JA zu einer Gesellschaft des Miteinanders“:

„Nach dem Ende der Berufstätigkeit haben viele Menschen oft noch ein Viertel ihres Lebens vor sich, einen großen Teil davon bei relativ guter Gesundheit. Viele Ältere übernehmen Aufgaben innerhalb und außerhalb ihrer Familie und tun damit nicht nur etwas für
andere, sondern auch für sich selbst. In der Familie stehen sie den Kindern bei, indem sie die Enkel betreuen, oder sie sorgen
für Angehörige.(…) Viele Seniorinnen und Senioren engagieren sich zudem im sozialen, kulturellen oder kirchlichen Bereich, in Politik, Verbänden und Gewerkschaften, im Sport, in Selbsthilfegruppen oder projektbezogenen Initiativen. Auch den sozialen Nahraum wollen ältere Menschen mitgestalten. Der Wunsch nach Mitverantwortung, Selbstbestimmung und Partizipation sind dabei die Triebfedern für ihr bürgerschaftliches Engagement.

Die Politik ist gefordert, Rahmenbedingungen für ein solches Engagement zu schaffen und diese den sich ändernden Bedürfnissen, gerade auch älterer Menschen, anzupassen. Das freiwillige Engagement darf jedoch nicht instrumentalisiert werden und zu einer Verdrängung von Erwerbsarbeit führen. Eine Verpflichtung zum Engagement lehnen wir ab. (…)

Die Herausforderungen, die das Älterwerden für Einzelne und die Gesellschaft mit sich bringt, können nur gemeinsam bewältigt werden. Dies verlangt eine gelebte Solidarität zwischen Jung und Alt, zwischen Reich und Arm, zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens oder verschiedener Kulturen. (…)

Staat und Gesellschaft müssen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass alle Bürgerinnen und Bürger selbstständig, selbstbestimmt und gleichberechtigt am Leben der Gesellschaft teilhaben können. Alle sind aufgefordert dazu beizutragen, Barrieren abzubauen, damit die „eine Gesellschaft für alle“ Wirklichkeit werden kann.“ (BAGSO, Hamburger Erklärung 2012).

Auch das Generationenhaus Möhringen, das ein Netzwerk aus Engagierten ist, möchte Barrieren zwischen Menschen, zwischen Jung und Alt, zwischen Stadtteilen abbauen. Diesem Zweck dient u.a. unser monatliches Bürgercafé, das von unterschiedlichen Veranstaltern ausgerichtet wird. Im kommenden Juni z.B. von der Stiftung Jugendhilfe aktiv, dem Beratungszentrum Möhringen und dem Bürgerservice im Alter. Einen Überblick über die kommenden Bürgercafé-Termine finden Sie hier.

 



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