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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

Archiv für die Kategorie ‘Vernetzung’

Frühling mit Musik – im Bürgercafé im Bürgerhaus

Mittwoch, 04. Mai 2011

Am Donnerstag, 14. April 2011, fand wieder ein Bürgercafé im Bürgerhaus statt.

Etwa 35 Gäste lauschten bei Kaffee und Kuchen den Musikschülerinnen und Musikschülern der Stuttgarter Musikschule aus Vaihingen und Möhringen. Sie luden uns zu einem Spaziergang durch unterschiedliche Musikepochen und Musikstile.

Begleitet wurden die Schüler und Schülerinnen von ihren Lehrerinnen Frau Schreiber und Frau Tomoko Hermann. 

Den Aufmarsch machte Pier-Luca Abel, auf seiner Violine mit einem Stück von Oskar Rieding. Der 8- jährige Künstler war gar nicht aufgeregt, sagte er. Ihm war es nur wichtig, dass seine Großeltern seinen Auftritt auf jeden Fall mitbekommen. Die kamen dann doch noch pünktlich zum ersten Strich.

Es folgten Naomi Uhlirz auf ihrer Altflöte mit einem wunderschönen Stück von Christoph Naudot.

Anschließend spielte Konstantin Hatzpanteils auf seiner Klarinette Großer Gott, wir loben dich und O, Susanna. Beim Abschluss für den ersten Block ließ Jonathan Lesky seine E-Gitarre zu Stairway to Heaven und einem Jazz – Boogie so richtig krachen.

In der Pause wurden die Gespräche an den Tischen wieder intensiver und jung und alt hatten sich viel zu erzählen.

Der zweite Musikblock wurde eröffnet von Johannes Dorow. Er spielte für uns auf seiner Klarinette das Solo de Concours op. 10 von Henri Rabauds.

Clara Heldmann mit der Querflöte und Christina Linden auf dem Klavier spielten das Ave Maria und Annemarie Kühfuss, mit ihrer Klarinetten, spielte uns zum Schluss ein Stück von C. M. von Weber.

Alle Besucher sind mit der schönen Musik im Ohr und den netten Gesprächen, reich beschenkt, nach Hause gegangen. Den Musikerinnen und Musiker hat es viel Spaß gemacht und sie haben sich für das nächste Jahr wieder eingeladen.

Harald Wohlmann, Haus der Caritas Bahnhof Möhringen

 

Intergenerationelle Bande stärken – die Bedeutung von Netzwerken

Dienstag, 05. April 2011

In den EU-Nachrichten des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement gibt es einen kleinen (englischsprachigen) Beitrag über die wichtige Bedeutung intergenerationeller Bande, die sich in Europa zunehmend auflösen.  Der Beitrag von Dusana Findeisen birgt folgende interessanten Erkenntnisse für unser Netzwerk “Generationenhaus Möhringen”.

  1. Eine “Generation” ist eine soziale Gruppe. Das Alter ist nicht das entscheidende Kriterium für eine Generation, sondern die soziale und kulturelle Prägung (im Unterschied zu dem Konzept der “Alterskohorten”, die sich ganz am Lebensalter orientieren).
  2. Generationen werden durch die Zeitläufte geprägt, die sie durchleben, aber auch durch die gegenwärtigen Lebensbedingungen. Deshalb unterscheiden sich die heutigen alten Menschen von den alten Menschen in der Vergangenheit. Dementsprechend gibt es auch viele Anknüpfungspunkte zwischen Jung und Alt.
  3. Wenn man Jung und Alt zusammenbringen möchte, um voneinander zu lernen, dann eignen sich am besten Themen, die mit beiden Generationen zu tun haben: Familienthemen, Gemeinschaftsthemen, Stadtteilthemen und gemeinsame Events, die jede Generation auf ihre Weise erlebt
  4. Die Themen, die im Rahmen des intergenerationellen Lernens behandelt werden, sind letztlich aber nicht so wichtig wie die Vernetzung zwischen den Generationen, die dadurch erfolgt und auf die es ankommt, wenn die Bindungen innerhalb unserer Gesellschaft gestärkt werden sollen.

Unser Möhringer Bürgercafé ist ein Versuch, Verbindungen zwischen den Generationen aufzubauen. Wir suchen immer wieder Helfer und Institutionen, die bereit sind, mit uns gemeinsam ein Bürgercafé auszurichten. Hier sind die geplanten Termine für das Jahr 2011 – vielleicht machen Sie einmal mit?

Bürgercafé im Bürgerhaus Möhringen

Montag, 28. Februar 2011

Das nächste Bürgercafe findet wie gewohnt am zweiten Donnerstag im Monat, also am 10. März 2011, von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Bürgerhaus Möhringen statt. Diesmal wird das Bürgercafé vom StadtSeniorenRat und den Jugendlichen des Michael Bauer Werkhofs ausgerichtet.

Die Auszubildenden werden  Kuchen backen und die Besucherinnen und Besucher vor Ort mit Capuccino und anderen Kaffeespezialitäten bewirten. Eine kleine hauseigene Musikgruppe wird die Gäste unterhalten.

Die Gruppe „Berufsvorbereitung“ steuert Apfelsaft von Äpfeln der Stuttgarter Streuobstwiesen bei. Zudem können sich die Besucherinnen und Besucher an einem Stand mit einer Ausstellung von Werkstücken und Fotos von Aktivitäten des Michael Bauer Werkhofs informieren.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtbezirrks sind alle herzlich eingeladen!

Bürgercafé im Advent

Mittwoch, 24. November 2010

am Donnerstag, 09. Dezember 2010, findet von 15.oo Uhr bis 17.00 Uhr das nächste Bürgercafé im Bürgerhaus  statt.

Die Veranstaltung wendet sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtbezirks Möhringen – ob Schüler, Berufstätige, Senioren oder Kinder. Jeder Gast ist willkommen und wird zu einem vergnüglichen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Leckereien eingeladen. Eine ideale Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen oder eine Runde zu entspannen.

 Die Café-Bewirtung wird von den Schülerinnen und Schüler der Bodelschwinghschule übernommen. Der Waldorfkindergarten Sonnenberg und das Haus der Caritas im Bahnhof Möhringen sind die weiteren Organisatoren des Bürgercafes am 9.Dezember.

 Die Schülerinnen und Schüler der Bodelschwinghschule werden uns an diesem Tag mit einem Theaterstück in die Weihnachtszeit verführen.

Anschließend wird Oliver Rieger, Mitarbeiter des Caritasverbandes, Weihnachtslieder und leise Balladen auf seiner Gitarre spielen, zum gemeinsamen Mitsingen, oder einfach nur Zuhören.

 Das Bürgercafé ist ein Projekt unseres Generationenhauses Möhringen. Wir sind ein Netzwerk aus Bürgern, Sozialeinrichtungen, Vereinen, Schulen und dem Bezirksamt. Wir wollen in den Möhringer Stadtteilen ein intensiveres Miteinander der Generationen anstoßen und fördern. Wir freuen uns über viele Mitstreiter/innen und Helfer. Wenn Sie beim  ‘Generationenhaus’ mitmachen wollen, dann nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.

Beim Bürgercafé am Donnerstag können Sie sich über unsere Projekte informieren, Fragen stellen und Ideen einbringen. Natürlich freuen wir uns auch über Kommentare von Ihrer Seite im Rahmen dieses Weblogs (siehe Eingabefeld unten).

Bürgercafé im Jugendhaus Möhringen

Mittwoch, 10. November 2010

Morgen, am Donnerstag, 11. November 2010, findet von 15.oo Uhr bis 17.00 Uhr das nächste Bürgercafé, dieses Mal im Jugendhaus Möhringen, statt. Die Veranstaltung wendet sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtbezirks Möhringen – ob Schüler, Berufstätige, Senioren oder Kinder. Jeder Gast ist willkommen und wird zu einem vergnüglichen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Leckereien eingeladen. Eine ideale Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen oder eine Runde zu entspannen.

Die Café-Bewirtung wird dieses Mal vom Jugendhaus und der Initiative Lebensraum Möhringen-Fasanenhof- Sonnenberg (ILM) übernommen. Der jugendliche Zauberer “Anas” des Zirkus Zarafazi sorgt ca. 20 Minuten für spannende Unterhaltung.

Das Bürgercafé ist ein Projekt unseres Generationenhauses Möhringen. Wir sind ein Netzwerk aus Bürgern, Sozialeinrichtungen, Vereinen, Schulen und dem Bezirksamt. Wir wollen in den Möhringer Stadtteilen ein intensiveres Miteinander der Generationen anstoßen und fördern. Wir freuen uns über viele Mitstreiter/innen und Helfer. Wenn Sie beim  ‘Generationenhaus’ mitmachen wollen, dann nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.

Beim Bürgercafé am Donnerstag können Sie sich über unsere Projekte informieren, Fragen stellen und Ideen einbringen. Natürlich freuen wir uns auch über Kommentare von Ihrer Seite im Rahmen dieses Weblogs (siehe Eingabefeld unten).

Unser ‘Mobiles Generationenhaus’ ist zu Gast bei der Socialbar Stuttgart

Dienstag, 21. September 2010

Das Mobile Generationenhaus Möhringen wird heute Abend bei der dritten Socialbar Stuttgart von mir und Frau Claaßen im Rahmen einer Präsentation kurz vorgestellt.

Die Socialbar ist eine bürgerschaftlich initiierte Veranstaltung mit dem Ziel,  die Vernetzung von gemeinnützigen Einrichtungen und Bürgern in Stuttgart voranzutreiben, – besonders auch mit Hilfe des Internets.

Thema der Socialbar heute Abend ist die “Vernetzung von Alt und Jung: Generationenübergreifender Dialog in und für Stuttgart”. Außer unserem Projekt sind noch das Generationenhaus West und das Generationenhaus Heslach mit Kurzvorträgen zu Gast.  Die Veranstaltung findet im Treffpunkt Senior im Rotebühlbau statt, – auch der Treffpunkt wird seine Aktivitäten vorstellen.

Nähere Infos zu den Vorträgen finden Sie im Wiki der Socialbar Stuttgart http://socialbar.de/wiki/Stuttgart. Die Einladung zur Veranstaltung können Sie auch hier herunterladen. Gäste sind herzlich willkommen!

Das Generationenhaus West wird darüber sprechen, wie Alt und Jung gemeinsam ein Theaterstück  über das Leben mit Demenz entwickelt haben. Das Thema passt gut zum heutigen Welt-Alzheimer-Tag.

Zu Besuch in der Kindertagesstätte des Generationenzentrums Sonnenberg

Montag, 07. Juni 2010

Alt und Jung stärker zusammenführen – das ist das große Thema des Vernetzungsprojekts ‘Generationenhaus Möhringen’. Welche Erfahrungen andere Einrichtungen im Stadtteil mit der Zusammenarbeit von Alt und Jung machen, habe ich in Sonnenberg im dortigen Generationenzentrum recherchiert.

Im April besuchte ich das Pflegeheim im Sonnenberger Generationenzentrum, im Mai nun die städtische Kindertagesstätte, die dort ebenfalls untergebracht ist. Im Gespräch mit der Kita-Leitung, Frau Maier, wollte ich erfahren, welchen Nutzen aus ihrer Sicht Kindern und Senioren durch die Zusammenarbeit über Generationengrenzen hinweg erwächst.

Sie zählte auf: Kinder lernen von den Senioren viel darüber, wie es früher war. Sie bauen Berührungsängste gegenüber Alter, Krankheit und Tod ab und tragen diese Erfahrung auch in ihre Familien bzw. in den Umgang mit älteren Angehörigen. Umgekehrt profitieren speziell demenzkranke Senioren von der Präsenz der Kinder, weil sie  sich durch diese ganz anders fördern lassen. Was manche Ergotherapeutin bei den Senioren nicht erreicht, schaffen die Kinder beim gemeinsamen Sport und Spiel mit den Demenzkranken ganz leicht.

Gefragt nach den Bedingungen, in deren Rahmen die Zusammenarbeit zwischen Alt und Jung gut gedeiht, nannte Frau Maier die folgenden Punkte (sie entsprechen den Tipps, die auch Herr Laible vom Generationenzentrum gab):
Freiwilligkeit und Zwanglosigkeit der Begegnung, Stück für Stück gegenseitiges Vertrauen aufbauen.

Die Kindertagesstätte nimmt an unserem Vernetzungsprojekt ‘Generationenhaus Möhringen’ teil. Frau Maier steht speziell als Fachberaterin für das Leihgroßelternprojekt zur Verfügung.

Für die Weiterentwicklung unseres ‘Möhringer Generationenhauses’ hat sie wertvolle Anregungen, die zum Nachdenken einladen:

Sie schlägt vor, das Bürgercafé, das einmal im Monat im Möhringer Bürgerhaus stattfindet, “auf Tour” in die Stadtteile zu schicken, um auch Fasanenhofer und Sonnenberger Bürger besser einzubinden. Die Identifikation mit dem Projekt ‘Generationenhaus’ wächst ihrer Ansicht nach, wenn es in die Stadtteile kommt. Gerade im Sonnenberger Generationenzentrum steht das ‘Café zur schönen Lau’ als ein möglicher Ort für ein Bürgercafé zur Verfügung.

Wichtig ist nach Ansicht von Frau Maier auch, den Schwerpunkt des ‘Generationenhauses Möhringen’ noch auszuweiten, und sich nicht nur um eine stärkere Begegnung zwischen Alt und Jung zu kümmern, sondern auch zwischen Arm und Reich, zwischen Migranten und Einheimischen, -  Stichwort ‘Integration’:  Alters-, Schichten- Kulturen- und Stadtteilübergreifend.

Der Nutzen des Vernetzungsprojektes ‘Generationenhaus’ muss ihrer Ansicht nach für die teilnehmenden Einrichtungen ganz klar ersichtlich sein, wenn man deren Engagement möchte. Der Alltag der Einrichtungen im Stadtteil ist durch “viel Arbeit und wenig Zeit” gekennzeichnet. Ein Anreiz, beim ‘Generationenhaus’ mitzumachen, ergibt sich speziell dann, wenn das Projekt ganz einfach an die Tätigkeit der Einrichtung andocken kann. Und dies erreicht man durch eine erweiterte Interpretation des ‘Generationenhaus’-Gedankens, der auf Inklusion zielen sollte, – nicht nur bezogen auf das Alter, sondern auch – wie oben erwähnt – auf die Inklusion von Schichten, Stadtteilen, Nationalitäten usw.

Für mich brachte der Besuch in der Kindertagesstätte wichtige Anregungen und Gedanken für unser ‘Generationenhaus’-Projekt, die wir diskutieren sollten. Wie denken Sie über die hier geschilderten Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

Bürgercafé im Juni

Montag, 07. Juni 2010

Am Donnerstag, 10. Juni 2010 findet von 15:00 – 17:00 Uhr das nächste Bürgercafé im Bürgerhaus Möhringen statt! Ob Schüler, Berufstätiger, Senior oder Kleinkind – jeder Gast ist willkommen und wird zu einem quirligen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen eingeladen.

In diesem Monat wird die Bewirtung von der Caritas und der Heilbrunnenschule übernommen. Anprechpartnerinnen sind hierbei Frau Weber und Frau Aldinger.

Am Donnerstag erfahren Sie mehr über die Generationenhaus-Plattform und über laufende Projekte, können fragen stellen und eigene Ideen einwerfen. Erwünscht ist eine rege Diskussion rund um das Generationenhaus. Die Teilnahme ist kostenlos, Sie können jedoch gerne eine kleine Spende entrichten.

Über Ihr Kommen freuen wir uns sehr!

Bürgercafé Mai

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Bürgercafé im Mai!

Mittwoch, 19. Mai 2010

Am Donnerstag, 20. Mai 2010 findet von 15:00 – 17:00 Uhr das nächste Bürgercafé im Bürgerhaus Möhringen statt. Die Veranstaltung wendet sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtbezirks Möhringen – ob Schüler, Berufstätiger, Senior oder Kleinkind. Jeder Gast ist willkommen und wird zu einem quirligen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen (oder lieber lila Limo und lustigen Leckereien) eingeladen. Eine ideale Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen oder eine Runde zu entspannen (chillen).

Das Bürgercafé ist ein Projekt des Generationenhauses Möhringen. Dies ist ein Netzwerk bestehend aus Möhringer Bürgerinnen und Bürger, Sozialeinrichtungen, Schulen, Vereinen und dem Möhringer Bezirksamt. Es setzt sich in den Stadtteilen Sonnenberg, Möhringen und Fasanenhof für einen neues Miteinander der Generationen ein und initiiert Projekte und Kooperationen.

In diesem Monat wird die Bewirtung und Organisation von der Internet- Arbeitsgruppe der Internetseite des Generationenhauses übernommen. Hier erfahren Sie mehr über die Plattform und über laufende Projekte, können fragen stellen und eigene Ideen einwerfen. Erwünscht ist eine rege Diskussion rund um das Generationenhaus. Die Teilnahme ist kostenlos, Sie können jedoch gerne eine kleine Spende entrichten.

Über Ihr Kommen freuen wir uns sehr!

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Zu Besuch im Generationenzentrum Sonnenberg

Donnerstag, 29. April 2010

Mit unserem Projekt ‘Generationenhaus Möhringen’ wollen wir Alt und Jung wieder häufiger zusammenbringen und die örtlichen Einrichtungen, Vereine und Initiativen untereinander vernetzten.

Wie eine Begegnung der Generationen gelingen kann, – mit diesem Thema befassen sich manche Einrichtungen tagtäglich. Sie können uns insofern wertvolles Wissen weitergeben. Eine solche Experteninstitution für die Zusammenarbeit  über Generationen hinweg haben wir  in unserem eigenen Stadtteil: das Generationenzentrum Sonnenberg. Es umfasst eine Pflegeeinrichtung mit vollstationärer Pflege, Kurzzeit- und Tagespflege. Und gleichzeitig eine Tageseinrichtung für Kinder. Ich kenne beide Einrichtungen persönlich sehr gut und habe mit Herrn Marc Laible, der im Generationenzentrum Sonnenberg für den Sozialdienst zuständig ist, ein Gespräch geführt.

Ich wollte von Herrn Laible wissen, wie denn die Zusammenarbeit von Alt und Jung in seiner Einrichtung konkret aussieht und welche Tipps er uns für den Aufbau des Generationenhauses Möhringen geben kann.

Zuerst haben wir uns über die Begegnung von Alt und Jung im Sonnenberger Generationenzentrum unterhalten. Seit über einem Jahrzehnt gibt es dort die Kindertageseinrichtung und einen engen Kontakt zwischen Kindern und Senioren: man trifft sich bei den gemeinsamen Festen im Jahresablauf, beim gemeinsamen Essen von Alt und Jung im Speisesaal und bei festen Gruppenterminen, bei denen Kinder und Senioren zusammen spielen und basteln oder sich Geschichten erzählen von früher und heute. Es gibt sogar einen gemeinsamen Chor – die Sonnenberger Parkspatzen – wo Kinder und Senioren zusammen singen und auftreten. Über die Jahre hinweg haben sich beide Seiten so gut kennengelernt. Kinder und Senioren profitieren voneinander: die Senioren haben durch die Kinder die Jugend im Haus und die Kinder lernen von den Erfahrungen der Älteren.

Gefragt, welche Tipps er uns für den Aufbau des Generationenhauses Möhringen mit auf den Weg geben könne, meinte Herr Laible:

aus seiner Sicht sehr wichtig ist die zwanglose Begegnung der Generationen, die jeder Seite Freiräume lässt, also niemanden zur Kooperation zwingt. Beispielsweise ist unser Möhringer Bürgercafé ein solch zwangloser Ort der Begegnung, das einmal monatlich im Möhringer Bürgerhaus stattfindet. Orte der Begegnung zu schaffen ist aus  Sicht Herrn Laibles noch wichtiger als institutionelle Angebote wie Kurse und Arbeitskreise einzurichten. Wenn jedoch der Wunsch seitens der Zielgruppen wächst, eine gemeinsame Aktivität wie einen Kurs auf die Beine zu stellen, so ist dies unbedingt zu unterstützen.

Er selbst kann sich gut vorstellen, dass das Sonnenberger Generationenzentrum  einmal ein Bürgercafé in Möhringen ausrichtet oder die Türen des Generationenzenrums sich öffnen, um das ‘Möhringer Bürgercafé on Tour’ in Sonnenberg zu empfangen. Einen schönen Platz gibt es hier – das Café zur schönen Lau im Generationenzentrum, das Dienstag bis Sonntag von 14.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet hat. Auch hier treffen sich die  Generationen zum gemeinsamen Austausch.