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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

Archiv für die Kategorie ‘Quer durch den Stadtbezirk Möhringen’

Möhringer Spaziergang des Caritasverbands für Stuttgart

Dienstag, 09. Mai 2017

Die Stuttgarter Caritas wird 100 Jahre und lädt in Möhringen ein zum „Möhringer Spaziergang“ am Freitag, 12. Mai 2017 von 13-17 Uhr. An vier Orten können Sie mit Caritas-Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und Einrichtungsnutzer/innen ins Gespräch kommen, sich die Orte anschauen und mitfeiern:

  • am Caritaszentrum im Bahnhof Möhringen, Filderbahnplatz 23
  • im Pflege-/Wohnverbund Haus St. Barbara, Probststr. 39
  • in der Flüchtlingsunterkunft am Lautlinger Weg 11
  • in der Flüchtlingsunterkunft Kurt-Schuhmacher-Str. 24

Der neu gestaltete Europaplatz im Fasanenhof – Ein Wohnstandort für Jung und Alt

Donnerstag, 30. April 2015

Die ersten Wohnungen sind bezogen, Geschäfte haben ihren Betrieb aufgenommen.
Nach langen Bauarbeiten ist nun endlich im neuen Mittelpunkt des Fasanenhofs Leben eingezogen.
269 Mietwohnungen der GWG und 47 Eigentumswohnungen der Hofkammer Projektentwicklung mit der Württembergischen Wohnwerte GmbH können insgesamt bezogen werden und tragen zu einer Belebung des Stadtteils bei.

Zusätzlich findet der Vollsortimenter Edeka mit einer Verkaufsfläche von 1300 Quadratmetern am Europaplatz genügend Platz, um seinen Kunden Produkte bester Qualität anzubieten. Auch der Müllermarkt, der von dem Möhringer Zentrum an den Europaplatz gezogen ist, konnte seinen Verkaufsbereich fast verdoppeln. Ebenfalls haben das Bäckerhaus Veit mit Cafébetrieb und der Bäcker K&U eine Filiale am Europaplatz eröffnet.
Nicht zu vergessen sind das Ärztehaus und ein Gastronomiebereich, die das Angebot abrunden werden.

Für Seniorinnen und Senioren ist der neu gestaltete Europaplatz ebenfalls attraktiv.
Wohnungen, die auf die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren zugeschnitten sind, können bezogen werden. Wer hier wohnen kann, hat das Problem der Mobilität gut gelöst. Die Haltestelle der U6 und der Buslinie 72 befinden sich direkt am Europaplatz. Den Hauptbahnhof erreichen Sie so bequem in ca. 25 Minuten.
Auch ist für eine gute Freizeitgestaltung für Jung und Alt gesorgt, die nicht nur für Neubürgerinnen und Neubürger am Europaplatz, sondern auch für alteingesessene Fasanenhofbewohner interessant ist.

Direkt neben der Stadtbahn U6 hat der vom Bezirksamt Möhringen verwaltete „Bürgertreff Fasanenhof“ seine neuen Räumlichkeiten von einer Größe von ca. 120 Quadratmetern bezogen. Auch das neue Büro des Bürgervereins Fasanenhof ist dort untergebracht.
Zwei große Besprechungsräume und eine Küche können nun von Vereinen und verschiedenen Interessengruppen für Veranstaltungen gemietet werden.
Frau Danielse ist die Ansprechpartnerin für die Überlassung der Räumlichkeiten beim Bezirksamt.
Weitere Informationen finden Sie unter http://stuttgart.de/item/show/564015

Ebenfalls wurde ein neues Wohncafé am Europaplatz 30 eröffnet.
Durch den im Jahr 2008 von 13 Stuttgarter Wohnunternehmen gegründete Verein „Integrative Wohnformen“ wurde dieses Projekt ins Leben gerufen und ist seither in ganz Stuttgart erfolgreich.
Ehrenamtliche betreiben diese Wohncafés und geben dadurch Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, sich beim Mittagstisch zu treffen oder während der „Kaffestunde“ Neuigkeiten auszutauschen. So ist am Europaplatz ein weiterer wichtiger Treffpunkt entstanden, den es entsprechend bereits im Ehrlichweg 21d gibt.
Im Wohncafé finden die Bürgerinnen und Bürger Anschluss im Stadtteil und können so neue Bekannstschaften knüpfen.

Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass der Stadtteil lebt und wächst.
Geplant ist ein „Repair-Café“, welches in den Räumlichkeien des neuen Wohncafés am Europaplatz 30 stattfinden soll.
Wenn das „Repair-Café“ geöffnet ist, können die Besucherinnen und Besucher nicht nur Kaffee und Kuchen genießen, sondern auch ihre kaputten Geräte unter Anleitung selber reparieren.
Dafür erklären sich ehrenamtliche „Experten“ bereit, ihr Wissen und ihre Hilfe während der Reparatur einzubringen.

Hier können und sollen sich die Generationen auch gegenseitig durch ihr jeweiliges Fachwissen „unter die Arme greifen“.
Die Situation, dass ein erfahrener Senior einem Jugendlichen das Reparieren eines Fahrrades zeigt oder der Jugendliche im Umgang mit Smartphones hilft, soll dabei Normalität werden und das „Repair-Café“ beleben. Das Wissen der anderen ist ein kostbares Gut.

Ein weiterer Ort der Begegnung und Vernetzung ist das neue Familienzentrum des Vereins „SOS-Kinderdorf“, das neben einer SOS-Kindertagesstätte auch aus mehreren Räumlichkeiten für verschiedene Angebote für Familien besteht.

Es lohnt sich also dem Stadtteil einen Besuch abzustatten.
Sie erreichen den Europaplatz von außerhalb mit der Stadt-Bahn U6 oder der Buslinie 72, um gleich vor Ort im Geschehen zu sein.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch 🙂

 

Zu Besuch in der Kindertagesstätte des Generationenzentrums Sonnenberg

Montag, 07. Juni 2010

Alt und Jung stärker zusammenführen – das ist das große Thema des Vernetzungsprojekts ‚Generationenhaus Möhringen‘. Welche Erfahrungen andere Einrichtungen im Stadtteil mit der Zusammenarbeit von Alt und Jung machen, habe ich in Sonnenberg im dortigen Generationenzentrum recherchiert.

Im April besuchte ich das Pflegeheim im Sonnenberger Generationenzentrum, im Mai nun die städtische Kindertagesstätte, die dort ebenfalls untergebracht ist. Im Gespräch mit der Kita-Leitung, Frau Maier, wollte ich erfahren, welchen Nutzen aus ihrer Sicht Kindern und Senioren durch die Zusammenarbeit über Generationengrenzen hinweg erwächst.

Sie zählte auf: Kinder lernen von den Senioren viel darüber, wie es früher war. Sie bauen Berührungsängste gegenüber Alter, Krankheit und Tod ab und tragen diese Erfahrung auch in ihre Familien bzw. in den Umgang mit älteren Angehörigen. Umgekehrt profitieren speziell demenzkranke Senioren von der Präsenz der Kinder, weil sie  sich durch diese ganz anders fördern lassen. Was manche Ergotherapeutin bei den Senioren nicht erreicht, schaffen die Kinder beim gemeinsamen Sport und Spiel mit den Demenzkranken ganz leicht.

Gefragt nach den Bedingungen, in deren Rahmen die Zusammenarbeit zwischen Alt und Jung gut gedeiht, nannte Frau Maier die folgenden Punkte (sie entsprechen den Tipps, die auch Herr Laible vom Generationenzentrum gab):
Freiwilligkeit und Zwanglosigkeit der Begegnung, Stück für Stück gegenseitiges Vertrauen aufbauen.

Die Kindertagesstätte nimmt an unserem Vernetzungsprojekt ‚Generationenhaus Möhringen‘ teil. Frau Maier steht speziell als Fachberaterin für das Leihgroßelternprojekt zur Verfügung.

Für die Weiterentwicklung unseres ‚Möhringer Generationenhauses‘ hat sie wertvolle Anregungen, die zum Nachdenken einladen:

Sie schlägt vor, das Bürgercafé, das einmal im Monat im Möhringer Bürgerhaus stattfindet, „auf Tour“ in die Stadtteile zu schicken, um auch Fasanenhofer und Sonnenberger Bürger besser einzubinden. Die Identifikation mit dem Projekt ‚Generationenhaus‘ wächst ihrer Ansicht nach, wenn es in die Stadtteile kommt. Gerade im Sonnenberger Generationenzentrum steht das ‚Café zur schönen Lau‘ als ein möglicher Ort für ein Bürgercafé zur Verfügung.

Wichtig ist nach Ansicht von Frau Maier auch, den Schwerpunkt des ‚Generationenhauses Möhringen‘ noch auszuweiten, und sich nicht nur um eine stärkere Begegnung zwischen Alt und Jung zu kümmern, sondern auch zwischen Arm und Reich, zwischen Migranten und Einheimischen, –  Stichwort ‚Integration‘:  Alters-, Schichten- Kulturen- und Stadtteilübergreifend.

Der Nutzen des Vernetzungsprojektes ‚Generationenhaus‘ muss ihrer Ansicht nach für die teilnehmenden Einrichtungen ganz klar ersichtlich sein, wenn man deren Engagement möchte. Der Alltag der Einrichtungen im Stadtteil ist durch „viel Arbeit und wenig Zeit“ gekennzeichnet. Ein Anreiz, beim ‚Generationenhaus‘ mitzumachen, ergibt sich speziell dann, wenn das Projekt ganz einfach an die Tätigkeit der Einrichtung andocken kann. Und dies erreicht man durch eine erweiterte Interpretation des ‚Generationenhaus‘-Gedankens, der auf Inklusion zielen sollte, – nicht nur bezogen auf das Alter, sondern auch – wie oben erwähnt – auf die Inklusion von Schichten, Stadtteilen, Nationalitäten usw.

Für mich brachte der Besuch in der Kindertagesstätte wichtige Anregungen und Gedanken für unser ‚Generationenhaus‘-Projekt, die wir diskutieren sollten. Wie denken Sie über die hier geschilderten Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

Quer durch den Stadtbezirk Möhringen

Montag, 31. Mai 2010

Diese Woche: Pflegezentrum Bethanien in Stuttgart-Möhringen

Alten Menschen eine „Heimat auf Zeit bieten“, dafür steht unser Pflegezentrum Bethanien in Stuttgart Möhringen. Unsere Einrichtung der Altenhilfe mit 218 Plätzen liegt am grünen Rand Stuttgarts. Ältere, alte und pflegebedürftige Menschen werden hier von unseren Mitarbeitern liebevoll versorgt, kompetent gepflegt und seelsorgerlich begleitet.

Menschen mit demenziellen und psychischen Veränderungen brauchen eine besondere Betreuung  und Umgebung. Unser gerontopsychiatrischer Fachbereich mit 48 Plätzen ist so konzipiert, dass er diesen Anforderungen gerecht wird. Die Betreuungsangebote sind auf die speziellen Bedürfnisse dieser Menschen abgestimmt.

Auch Sterben gehört zum Leben. In unserer Einrichtung ist Raum dafür. Unseren sterbenden Bewohnern ermöglichen wir in unserem neu eingerichteten Palliativ-Care-Bereich, ihre letzte Lebensphase in vertrauten Räumen, möglichst schmerzfrei, mit einer auf sie abgestimmten Begleitung und Versorgung in Würde zu erleben.

Die Bewohner unseres Pflegezentrums stehen aber auch mitten im Leben. Dafür sorgen vielfältige Kontakte in die Nachbarschaft und zur bürgerlichen und kirchlichen Gemeinde in Möhringen. Über 100 ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer bringen Leben und vielfältige Angebote in unser Haus und investieren ihre Zeit für individuelle Zuwendung zu unseren Bewohnern.

Kontakt:
Pflegezentrum Bethanien
Heimleitung Jörg Treiber
Pflegedienstleitung Doris Wüstner
Omstmettinger Weg 35
70567 Stuttgart

Tel.: 0711-7184-0
www.pflegezentrum-bethanien.de

Birte Stährmann

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