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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

Archiv für die Kategorie ‘Sonnenberg’

Einladung zum Gottesdienst für Alt und Jung

Samstag, 21. August 2010

Ein generationenübergreifender Gottesdienst findet am Sonntag, 12. September,  um 10 Uhr im Foyer des Generationenzentrums Sonnenberg in der  Laustraße 15 statt, zu dem die Veranstalter herzlich einladen.

Der Gottesdienst wird gemeinsam von der Evangelischen Gemeinde Sonnenberg, der städtischen Tageseinrichtung für Kinder (die im Generationenzentrum untergebracht ist) und dem Pflegeheim selbst ausgerichtet.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sehr sich die Senioren und die Kinder über Gäste aus dem Stadtbezirk freuen. Vielleicht schauen Sie bei Interesse einfach mal vorbei!

Sommerferienprogamm Möhringen!

Dienstag, 13. Juli 2010

Die Zeit rast und schon stehen die Sommerferien wieder vor der Tür. Dies bedeutet für die Kinder und Jugendlichen wenige Verpflichtungen und viel freie Zeit, die es jedoch auch auszunutzen gilt.

Wie in den vergangenen Jahren hat das Bezirksamt Möhringen in Kooperation mit verschiedenen Vereinen und Einrichtungen auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm für die daheimgebliebenen Kinder und Jugendlichen vorbereitet.

Die Veranstaltungen erstrecken sich über die gesamte Zeit der Sommerferien und reichen vom Absolvieren des Internet-Führerscheins über einen Zaubererworkshop bis hin zum Rundgang durch die Kleintierschau. Auch die Kinderspielstadt Möhrohausen soll wieder durch seine jungen Bürgerinnen und Bürger zum Leben erweckt werden.

Entsprechende Programmhefte zum Mitnehmen liegen in zahlreicher Form in verschiedenen Einrichtungen des Stadtbezirks Möhringen in der Auslage.

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Flyer sind in größeren Mengen im Bezirksamt Möhringen erhältlich

– Zimmer 7.

„Sonnenberg feiert“ – am kommenden Samstag, 10. Juli

Mittwoch, 07. Juli 2010

Unter dem Motto „Sonnenberg feiert“ begeht die evangelische Kirchengemeinde am kommenden Samstag, 10 Juli, ihr Gemeindefest und das Generationenzentrum Sonnenberg sein jährliches Sommerfest.

Alt und Jung begegnen sich beim fröhlichen Feiern:

Im Generationenzentrum öffnen das Pflegeheim und die städtische Kindertagesstätte ihre Pforten und laden von 14 Uhr bis 18.30 zu einem kulturellen Programm und zu einer Spielstrasse für die jungen Gäste mit Ponyreiten ein. Die Sonnenberger Parkspatzen – ein Chor aus Senioren und Kindergartenkindern – werden singen und der Musikverein Möhringen wird aufspielen. Die Lou-Singers sind zu hören und die Kübler Tanzgarde zu sehen.  Für das leibliche Wohl ist mit einer großen Auswahl von Speisen und Getränken bestens gesorgt.

In der Kirchengemeinde beginnt das Gemeindefest ab 15 Uhr im Innenhof des Gemeindezentrums. Der evangelische Kindergarten zeigt zu Beginn eine Aufführung des „Dschungelbuchs“, ab 17 Uhr 30 wird ein kulturelles Programm in der Kirche präsentiert und um 19 Uhr startet ein Luftballonflugwettbewerb. Parallel gibt es wie immer ein abwechslungsreiches Spieleangebot für Kinder und Jugendliche und ein breites Angebot an Kuchen, warmen und kalten Speisen und Getränken.

Die beiden Feste bieten eine gute Gelegenheit,  bestehende Einrichtungen im Stadtteil kennenzulernen, neue Bekanntschaften zu schließen und  bestehende zu verstärken. Freuen wir uns auf einen sonnigen Festtag und auf viele positive Begegnungen zwischen Bürgern!

Zu Besuch in der Kindertagesstätte des Generationenzentrums Sonnenberg

Montag, 07. Juni 2010

Alt und Jung stärker zusammenführen – das ist das große Thema des Vernetzungsprojekts ‚Generationenhaus Möhringen‘. Welche Erfahrungen andere Einrichtungen im Stadtteil mit der Zusammenarbeit von Alt und Jung machen, habe ich in Sonnenberg im dortigen Generationenzentrum recherchiert.

Im April besuchte ich das Pflegeheim im Sonnenberger Generationenzentrum, im Mai nun die städtische Kindertagesstätte, die dort ebenfalls untergebracht ist. Im Gespräch mit der Kita-Leitung, Frau Maier, wollte ich erfahren, welchen Nutzen aus ihrer Sicht Kindern und Senioren durch die Zusammenarbeit über Generationengrenzen hinweg erwächst.

Sie zählte auf: Kinder lernen von den Senioren viel darüber, wie es früher war. Sie bauen Berührungsängste gegenüber Alter, Krankheit und Tod ab und tragen diese Erfahrung auch in ihre Familien bzw. in den Umgang mit älteren Angehörigen. Umgekehrt profitieren speziell demenzkranke Senioren von der Präsenz der Kinder, weil sie  sich durch diese ganz anders fördern lassen. Was manche Ergotherapeutin bei den Senioren nicht erreicht, schaffen die Kinder beim gemeinsamen Sport und Spiel mit den Demenzkranken ganz leicht.

Gefragt nach den Bedingungen, in deren Rahmen die Zusammenarbeit zwischen Alt und Jung gut gedeiht, nannte Frau Maier die folgenden Punkte (sie entsprechen den Tipps, die auch Herr Laible vom Generationenzentrum gab):
Freiwilligkeit und Zwanglosigkeit der Begegnung, Stück für Stück gegenseitiges Vertrauen aufbauen.

Die Kindertagesstätte nimmt an unserem Vernetzungsprojekt ‚Generationenhaus Möhringen‘ teil. Frau Maier steht speziell als Fachberaterin für das Leihgroßelternprojekt zur Verfügung.

Für die Weiterentwicklung unseres ‚Möhringer Generationenhauses‘ hat sie wertvolle Anregungen, die zum Nachdenken einladen:

Sie schlägt vor, das Bürgercafé, das einmal im Monat im Möhringer Bürgerhaus stattfindet, „auf Tour“ in die Stadtteile zu schicken, um auch Fasanenhofer und Sonnenberger Bürger besser einzubinden. Die Identifikation mit dem Projekt ‚Generationenhaus‘ wächst ihrer Ansicht nach, wenn es in die Stadtteile kommt. Gerade im Sonnenberger Generationenzentrum steht das ‚Café zur schönen Lau‘ als ein möglicher Ort für ein Bürgercafé zur Verfügung.

Wichtig ist nach Ansicht von Frau Maier auch, den Schwerpunkt des ‚Generationenhauses Möhringen‘ noch auszuweiten, und sich nicht nur um eine stärkere Begegnung zwischen Alt und Jung zu kümmern, sondern auch zwischen Arm und Reich, zwischen Migranten und Einheimischen, –  Stichwort ‚Integration‘:  Alters-, Schichten- Kulturen- und Stadtteilübergreifend.

Der Nutzen des Vernetzungsprojektes ‚Generationenhaus‘ muss ihrer Ansicht nach für die teilnehmenden Einrichtungen ganz klar ersichtlich sein, wenn man deren Engagement möchte. Der Alltag der Einrichtungen im Stadtteil ist durch „viel Arbeit und wenig Zeit“ gekennzeichnet. Ein Anreiz, beim ‚Generationenhaus‘ mitzumachen, ergibt sich speziell dann, wenn das Projekt ganz einfach an die Tätigkeit der Einrichtung andocken kann. Und dies erreicht man durch eine erweiterte Interpretation des ‚Generationenhaus‘-Gedankens, der auf Inklusion zielen sollte, – nicht nur bezogen auf das Alter, sondern auch – wie oben erwähnt – auf die Inklusion von Schichten, Stadtteilen, Nationalitäten usw.

Für mich brachte der Besuch in der Kindertagesstätte wichtige Anregungen und Gedanken für unser ‚Generationenhaus‘-Projekt, die wir diskutieren sollten. Wie denken Sie über die hier geschilderten Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Kommentare.