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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

Wettbewerb und Förderprogramm

Wettbewerb „NachbarschafftInnovation“:

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ sucht 2016 unter dem Titel „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ zukunftsweisende Projekte, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und so einen gesellschaftlichen Mehrwert zur Lösung von gegenwärtigen oder künftigen Herausforderungen schaffen.
Bewerbungen können hier bis zum 3. März 2016 eingereicht werden. Mehr Infos über den Wettbewerb finden Sie auf der folgenden Webseite:
https://www.land-der-ideen.de/wettbewerbe/nachbarschafftinnovation

Förderprogramm „Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten“

Die Robert Bosch Stiftung fördert im Rahmen des Programms „Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten“ Praxisprojekte, die Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung vor Ort initiieren. Übergeordnetes Ziel ist es, zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beizutragen.
Für eine Förderung bewerben können sich Initiativen und Projekte aus ganz Deutschland, die von der lokalen Bevölkerung und/oder Flüchtlingen ausgeführt werden. Initiatoren oder Partner können Einrichtungen (z.B. Kultureinrichtungen), Gemeinden, Migrantenorganisationen oder Vereine sein. Mehr Infos finden Interessierte hier:
http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/64720.asp

Datenkompass für Möhringen neu erschienen

Das Statistische Amt Stuttgart hat für alle Stadtbezirke einen neuen Datenkompass 2014/2015 herausgegeben. Auch für Möhringen gibt es ein Stadtbezirksprofil, das aktuelle Daten rund um die Themen Einwohnerzahl, Alter, Zu-und Wegzüge, Beschäftigte, Einkünfte, Wahlergebnisse, Flächennutzung bietet und den Stadtbezirk mit ganz Stuttgart und den anderen Stadtbezirken vergleicht.

Für unser Generationenhaus Möhringen sind Informationen über den demographischen Wandel interessant:

Nach den aktuellen Zahlen wohnen rund 31.000 Einwohner in Möhringen, der Anteil der Senioren über 65 Jahren liegt bei 22,3% (1975: 13,1%), der von Kindern unter 18 Jahren bei 15,3% (1975: 23,7%). Der Anteil der Einpersonen-Haushalte beträgt in Möhringen fast 47% (in ganz Stuttgart liegt dieser Anteil bei 51,5%).

Die Einwohner in Möhringen sind älter als in Stuttgart insgesamt, – aber das ist ein Kennzeichen des ganzen äußeren Stadtgebietes. Sillenbuch ist der Stadtbezirk mit dem höchsten Anteil an Bürgern über 65 Jahren, danach kommen Botnang, Mühlhausen, Degerloch und dann Möhringen.

Den demographischen Wandel im Stadtbezirk gut zu steuern und inklusiv zu wirken, bleibt also ein wichtiges Anliegen. Gerade das Generationenhaus Möhringen setzt mit viel freiwilligem Engagement auf die Begegnung zwischen den Generationen.

Mitmach-Ausstellung im Heimatmuseum

Möhringer Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre privaten Sammlungen im hiesigen Heimatmuseum zu präsentieren. Statt nur Besucher zu sein, kann man in die Kuratorenrolle schlüpfen und die schönsten Teile aus eigenen Sammlungen zeigen. Willkommen sind Dinge mit einem historischen Bezug zu Möhringen, aber auch wenn der Bezug zu Möhringen fehlt, dafür  in der Sammlung unterschiedliche Zeitstufen sichtbar werden, ist die Sammlung willkommen. Porzellanvögel, Zinnteller, Fingerhüte, – vieles ist denkbar. „Wir bewerten nicht, was die Möhringer sammeln. Wir wollen zeigen, was sie sammeln“, betont die Leiterin der Projektgruppe Heimatmuseum in der ILM e.V.

Wer eine Sammlung beisteuert, bekommt einen Vitrine zur Verfügung und kann diese selbst ausgestalten. Durch die Mitmach-Ausstellung entdeckt vielleicht der eine oder die andere Spaß am Engagement im Heimatmuseum. Wenn Jung und Alt mitmachen, wird zudem noch der Generationenaspekt in der Mitmach-Ausstellung sichtbar.Weiterführende Infos finden Sie hier.

Geschichte erinnern durch Stolpersteine

Wenn Alt und Jung sich treffen, taucht irgendwann die Frage auf: „Wie war es eigentlich früher?“ Alte Menschen spielen als Zeitzeugen für die Jungen eine wichtige Rolle.

Die Befragung von Zeitzeugen und die Recherche in Archiven hat sich die Stolperstein-Initiative in Vaihingen vorgenommen, die Gedenksteine verlegt, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. In Vaihingen sind schon 14 solcher Stolpersteine verlegt zum Gedenken an Mitbürger/innen, die vertrieben und umgebracht wurden. In Degerloch liegen 25 Stolpersteine, in ganz Stuttgart über 500. Die Stadt unterstützt die Stolperstein-Initiative und hat dem Initiator, Gunter Demnig, 2011 die Otto-Hirsch-Medaille verliehen.

In Möhringen gibt es noch keinen Stolperstein und auch keine Initiative, die diesbezüglich recherchiert. Ehrenamtliche, die Interesse an der historischen Arbeit haben, werden deshalb gesucht. Frau Marquart, die mit ihrem Mann in der Vaihinger Stolperstein-Gruppe sehr aktiv ist, kann Interessierten beim Einstieg in die Recherche helfen (Kontaktdaten hier).

Eine Führung mit ihr durch Vaihingen zu den dortigen Stolpersteinen ist hoch interessant und wird auch für Schulklassen angeboten. Das Netzwerk Neue Nachbarschaften war eingeladen, die Arbeit dieser Initiative besser kennenzulernen.