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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

Bericht aus der Projektewerkstatt: AG „Lernen und Austausch“

Am 15.03.2014 fand in Möhringen die Projektewerkstatt „Gemeinsam leben in Möhringen“ statt, die Bürger/innen des Stadtteils einlud, vor dem Hintergrund des demographischen Wandels Projekte für ein gutes Miteinander in Stadtbezirk zu entwickeln. Wir veröffentlichen nach und nach die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen, heute die Ergebnisse der AG „Lernen und Austausch“.

Moderiert von Frau Weis vom Bezirksamt wurden fünf Projektvorschläge benannt. Eines der Projekte besteht bereits seit rund 10 Jahren. In diesem Projekt  geht es um die Vermittlung der Fähigkeit, sich in deutscher Sprache unterhalten zu können. Dafür werden noch Mentoren gesucht. Besondere Kenntnisse oder Fähigkeiten im Lehren sind nicht notwendig.

Die weiteren vier Vorschläge waren:

  • Generationsübergreifendes Kochen, generationsübergreifendes Spielen (Brettspiele…), Fahrradtour „Jung & Alt“ , Knigge für Kinder. Wichtig für das Kochen ist:
    gemeinsames Aussuchen des Essens,
    gemeinsamer Einkauf von Produkten
    achten auf Qualität und Kosten,
    Produktverarbeitung zeigen
  • Was die Großmutter / der Großvater noch wusste
    Erzählen von Märchen, Geschichten
    Vermittlung handwerklicher Fähigkeiten (Hilfestellung beim Nähen, Reparatur von Fahrrädern…)
  • Vermittlung neuer Technologien
    Smartphone
    e-Book
  • Kinder und die Bücherei
    Vermittlung sinnvoller Kinderliteratur (Bücher, Hörbücher, DVD) als Unterstützung für die Mütter/Väter gedacht

Plakat AG Lernen und Austausch

Im Rahmen der Diskussion hat sich  herausgestellt, dass der Themenblock 1 „Generationsübergreifendes Kochen etc.“ am meisten Potential bietet, da sich hier heraus andere Projekte entwickeln können, z.B. Hilfestellung beim Nähen, Hilfestellung beim Kauf von einem Handy oder Smartphone. Es wird davon ausgegangen, dass sich durch die „Plattform“ des gemeinsamen Einkaufens, Kochens und Zubereiten der Mahlzeit und vor allem dem gemeinsamen Essen interessante Kontakte und Einzelprojekte entwickeln können.

Die Gruppe wird auch nach der Projektewerkstatt an den Ideen aus Themenblock 1 weiterarbeiten. Wenn Sie noch dazustossen wollen, dann nehmen Sie bitte Kontakt zum Bezirksamt auf (Frau Weis 216-60930).

Bericht aus der Projektewerkstatt: AG „Kümmern und Tun“

Am 15.03.2014 fand in Möhringen die Projektewerkstatt „Gemeinsam leben in Möhringen“ statt, die Bürger/innen des Stadtteils einlud, Projekte für ein gutes Miteinander in Möhringen zu entwickeln. Wir veröffentlichen nach und nach die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen. Den Anfang macht die AG „Kümmern und Tun“.

Moderiert von Herrn Wohlmann von der Caritas sammelte die Gruppe in einem ersten Schritt Ideen zum Thema „Kümmern und Tun“. Dies war reines Brainstorming, – über die Umsetzung wurde in dieser Phase noch nicht gesprochen. Einige Ideen kamen so zusammen, u.a. die Idee für

  • einen Spielenachmittag
  • Hilfe für den Nachbarn
  • Sprachuntersützung für Migranten
  • Haushatsschule „Jung und Alt“
  • Kleine Handwerksdienste
  • Mehr Mobilität

Danach wurden die Ideen priorisiert auf Basis der Fragen: „Welche der Ideen gibt es, unserer Einschätzung nach, in Möhringen noch nicht“? und „Welche der Ideen erscheint uns zur Umsetzung gelingend“? Die Gruppe hat sich auf dann auf zwei Ideen verständigt:  „Mehr Mobilität“ und „Kleine Handwerksdienste“.  Dazu wurden erste Umsetzungsschritte entwickelt.

Die Idee „Mehr Mobilität“ ist vom Bürgerverein Möhringen sehr weit konkretisiert. Der Verein forciert die Idee eines Bürgerbusses (ein Kleinbus mit 8 Sitzplätzen), der mit ehrenamtlichen Fahrern jene Gebiete in Möhringen befährt, die durch den öffentlichen Personennahverkehr nur unzureichend erschlossen sind, so z.B. Gebiete im Möhringer Osten und Nordwesten. Angesichts der alternden Bevölkerung könnte ein Bürgerbus älteren Mitbürgern mehr Mobilität verschaffen.

Die Idee „Kleine Handwerksdienste“ bedeutet, dass handwerkliche Dienstleistungen nicht bezahlt werden, diese als Gefälligkeitsleistung gedacht sind, wenn jemand kein geeignetes Werkzeug hat oder „zwei linke Hände“. Es gibt im Umkreis von Möhringen schon entsprechende Projekte, so dass von diesen Ideen eingeholt werden sollen und mögliche Projektträger angefragt werden. Es ist daran gedacht, eine Börse/einen Verteiler aufzubauen, der „kompetente Helfer“ und die „Kunden“ zusammenbringt. Geklärt werden müssen die Besetzung, die Kompetenz, und die Frequenz der Erreichbarkeit dieser Börse.

Im Plenum wurden bereits erste Namensideen zum Projekt gesammelt:

  • Tool Pool
  • Die Werkzeugkiste
  • Der kleine Hammer
  • Der kleine Handwerker

Die Gruppe wird auch nach der Projektewerkstatt an den beiden Ideen weiterarbeiten. Wenn Sie noch dazustoßen wollen, dann nehmen Sie bitte Kontakt zum Bezirksamt auf (Frau Weis 216-60930).

Bild1-projektewerkstatt

 

Bericht über unsere Projektewerkstatt „Gemeinsam leben in Möhringen“

Viele Ideen aus der Bürgerschaft und aus gemeinnützigen Organisationen wurden bei der Projektewerkstatt am vergangenen Samstag gesammelt, an der 40 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Die Werkstatt wurde dankenswerterweise von der Bürgerstiftung Stuttgart und der Wüstenrot-Stiftung finanziert, um uns Möhringerinnen und Möhringern die Möglichkeit zu geben, über die Zukunft unseres Stadtbezirks und unser Miteinander nachzudenken und Ideen zu generieren. Ein schönes Ergebnis der Projektewerkstatt war dann, dass es nicht bei bloßen Ideen blieb, sondern jede Arbeitsgruppe konkrete Schritte für ein konkretes Projekt plant, so dass  einiges von dem, was am vergangenen Samstag angedacht wurde, auch umgesetzt werden wird.

Den Auftakt der Projektewerkstatt bildete der Vortrag von Frau Prof. Althaus von der FH Esslingen über das Thma: “Zukunft gestalten vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Zeit: Familien im Wandel, Inklusion, Interkulturalität”. Sie zeigte mit vielen Daten auf, wie sich die Familie wandelt und welche Unterstützung Familien heute brauchen, um den Alltag zu bewältigen: Zeit, Geld, Infrastruktur, Vernetzung und Informationen über örtliche Angebote. Gleichzeitig sind wir im Stadtbezirk mit dem demographischen Wandel konfrontiert, der neue Wohnformen und generationenübergreifende Kontakte erfordert, um  miteinander im Gespräch zu bleiben. Ältere Menschen, die häufig an entscheidenden Positionen sitzen, brauchen mehr Kontakt zu Jugendlichen. Diese wiederum brauchen positivere Bilder vom Alter. Kontakte sind nicht nur zwischen den Generationen notwendig, sondern auch zwischen den unterschiedlichen Schichten und Nationalitäten. Das Milieu anderer Menschen auch zu kennen und zu schätzen, ist wichtig für ein gutes Miteinander im Stadtbezirk.

Auf der Grundlage des Vortrags kamen dann die anwesenden Bürgerinnen und Bürger, Vertreter gemeinnütziger Organisationen und Initiativen, des Bezirksamts und des Bezirksbeirats zusammen, um Ideen für den Stadtbezirk zu sammeln. Wir hatten die AGs „Kümmern und Tun“, „Lernen und Austausch“, „Willkommenskultur“, „Leben und Wohnen“ und „Netzwerke“, die von Moderatoren begleitet wurden. Die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppen werden im Blog detailliert vorgestellt, schauen Sie sich die folgenden Artikel gerne an:

Bericht  AG ‚Kümmern und Tun‘
Bericht
AG ‚Lernen und Austausch‘
Bericht AG ‚Willkommenskultur‘
Bericht AG ‚Netzwerke‘

 

Im Schlussteil der Projektewerkstatt wurden die wichtigsten Ideen der AGs vorgestellt. Darunter waren Dinge wie: eine Beratungsstelle für Migranten in Möhringen schaffen und ein schwarzes Brett im geplanten Flüchtlingsheim (AG Willkommenskultur), eine Tauschbörse für Bürger, die Dienstleistungen umschließt (AG Kümmern und Tun), ein gemeinsamer Kochkurs von Jung und Alt (AG Lernen und Austausch), Baustellenbesichtigung (AG Leben und Wohnen), ein Vernetzungstreffen für alle Aktiven des Stadtbezirks organisieren und die Suche nach öffentlichen/gemeinnützigen Mitteln für einen professionellen Stadtteilvernetzer angehen (AG Netzwerke).

Am Ende hatten wir alle das Gefühl, viel geschafft und gute Ideen für das Miteinander in Möhringen entwickelt zu haben. Wenn Sie daran interessiert sind, sich in eines der angesprochenen Themenfelder  (siehe AGs) stärker einzubringen, dann melden Sie sich gerne beim Bezirksamt unter der Nummer 216-60930. Wir Aktiven freuen uns über neue Engagierte, die frische Ideen und ihre Kraft einbringen.

Herzlichen Dank an alle, die die Projektewerkstatt organisiert, finanziert und besucht haben, besonders an Frau Kadura von der Bürgerstiftung.

Projektewerkstatt am 15.03.014

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, das „Mobile Generationenhaus Möhringen“, entwickeln Projekte, die das Miteinander der Generationen fördern und die Begleiterscheinungen des demographischen Wandels mindern sollen.

Vor nunmehr fünf Jahren konnten wir mit Hilfe einer von der „Bürgerstiftung Stuttgart“ geförderten Zukunftswerkstatt unsere ersten Projekte in Möhringen realisieren und betreiben diese mit großem Erfolg.

Wir haben uns deshalb entschieden, unsere Palette an Projekten durch neue und innovative Konzepte zu erweitern und möchten dabei Ihre Mitarbeit und Ihr Engagement nicht missen, denn unsere Gesellschaft steht auch nicht still!!!

Unsere Entscheidung, erneut eine Zukunftswerkstatt durchzuführen, stieß auch bei unseren Förderern wieder auf positive Resonanz, weshalb wir auch für diese Zukunftswerkstatt finanzielle Unterstützung von der „Bürgerstiftung Stuttgart“ und der „Wüstenrot Stiftung“ erhalten werden.

Aus diesem Grund laden wir Sie herzlich ein, an der

Projektewerkstatt

– Gemeinsam leben in Möhringen –

am Samstag, 15.03.2014, von 11.00 bis 17.00 Uhr

im Bürgerhaus Möhringen, Filderbahnplatz 32

teilzunehmen.

Das geplante Programm sieht wie folgt aus:

11.00 Uhr – 11.15 Uhr:
     Begrüßung und Einleitung
11.15 Uhr – 12.00 Uhr:      Vortrag von Frau Prof. Althaus
12.00 Uhr – 12.30 Uhr:      Einführung in den Nachmittag und Gruppenfindung
PAUSE:      30 Minuten mit Catering
13.00 Uhr – 14.30 Uhr:      Ausarbeitung der Ideen in den Gruppen
14.45 Uhr – ENDE:      Präsentation der Vorschläge im U.I. Lapp-Saal

Frau Prof. Althaus von der FH Esslingen referiert über das Thema: „Zukunft gestalten vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Zeit: Familien im Wandel, Inklusion, Interkulturalität“.

In der Entwicklungsphase neuer Projekte bei dieser Veranstaltung soll es besonders um die thematischen Schwerpunkte Netzwerkaufbau, Willkommenskultur, Leben und Wohnen, Austausch (Jung und Alt) und Kümmern gehen.

Wir freuen uns auf Ihre Ideen, Ihre Kreativität und über ihr Kommen.

Für Verpflegung ist gesorgt. Bei einer Teilnahme bitten wir Sie um eine Rückmeldung unter der Rufnummer 216-60931 bis zum 10. März 2014. Wir freuen uns auf Sie!

 

Plakat Projektewerkstatt Bild