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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

AG ‚gemeinschaftliches Wohnen‘ in Möhringen – die nächsten Treffen

Interessierte an einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt in Möhringen sind herzlich zu den Treffen der AG ‚gemeinschaftliches Wohnen‘ eingeladen, die sich an den folgenden Terminen um 19.30 Uhr im Caritas-Café im Möhringer Bahnhof trifft:

  • Mittwoch 9. Juli
  • Mittwoch 6. August

Treffen des Netzwerk Neue Nachbarschaften

Zu den folgenden Netzwerk-Terminen sind alle Interessierten herzlich eingeladen:

Freitag  6. Juni, 15.30 Uhr:
Wir treffen uns im Bistro im Reyerhof, Unteraicher Str. 8, in Möhringen. Hier gibt es die Möglichkeit, untereinander ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig das selbstgemachte Eis oder Galettes und Crepes des Bistros zu kosten.

Freitag 18. Juli, 18.00 Uhr:
Wir treffen uns anlässlich der Finissage der Ausstellung „Umbruch – Generationen – Wandel“, die in Vaihingen im Gemeindezentrum Christus König, Fanny-Leicht-Str. 33, stattfindet. Hier haben sich junge und ältere Künstler mit dem Generationen-Thema befasst, auch aus unserem Netzwerk kommen zwei Aussteller. An dem Abend wird nochmals das Thema der Ausstellung erörtert und man hat die Möglichkeit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Der Ansatz, das Verhältnis der Generationen und ihre Bilder voneinander ganz unterschiedlich zu visualisieren, ist sehr spannend – vielleicht kann man diese Idee und die Ausstellung auch einmal nach Möhringen transferieren.

Kunstausstellung „Umbruch-Generationen-Wandel“

In unserer Möhringer Nachbarschaft – nämlich in Vaihingen – findet eine Kunstausstellung statt, die für alle interessant ist, die sich für ein generationenübergreifendes Miteinander interessieren: die Ausstellung „Umbruch-Generationen-Wandel“ des Kunsttreffs der Christ-König-Kirche.

Die Organisatoren laden zur Vernissage am Samstag 17. Mai, 19.30 Uhr in das Gemeindezentrum der Kirche in der Fanny-Leicht-Staße 33 ein.

Die Ausstellungsmacher schreiben dazu folgendes:

„Der rasche gesellschaftliche Wandel macht auch vor den Generationen nicht Halt. Verstehen wir uns noch? Gibt es Sprachlosigkeit, weil z.B. die älteren die jungen nicht verstehen, die ohne ihr Handy/Smartphone nicht leben können? Wie und wo gelingt der Brückenschlag für ein kommunikatives Miteinander aller Generationen? Ein spannendes Thema, das bedeutsam für die Fortentwicklung unserer Gesellschaft ist. Der Kunsttreff Christ König will hierzu auf künstlerische Art und Weise seinen Beitrag leisten. (…)

Mit einer gemeinsamen Malaktion im September letzten Jahres haben die Künstlerinnen und Künstler des Kunsttreffs zusammen mit vielen jungen Menschen unter Beweis gestellt, dass es Sprachlosigkeit nicht geben muss. Entstanden sind großformatige Werke, die bei der Ausstellung im kleinen Saal des Gemeindezentrums gezeigt werden. Daneben gibt es zahlreiche einzelne künstlerische Arbeiten zum  Thema Generationenwandel. (…) Die „Avantgarde Musik Esperanza“ begleitet die Vernissage und erfreut im Anschluss an Eröffnung und Rundgang mit ihrer Avantgarde-Musik, die eine Besonderheit darstellt.“

Das Verhältnis der Generationen künstlerisch zu erfassen, – das könnte auch eine Anregung für das Möhringer Generationenhaus sein.

Netzwerk Neue Nachbarschaften im Jugendhaus Möhringen zu Gast

Das Netzwerk Neue Nachbarschaften in Möhringen und Umgebung besuchte gestern das Jugendhaus in unserem Stadtbezirk. Wir wollten die Einrichtung einmal kennenlernen und der inklusiven Kochgruppe des Hauses einen Besuch abstatten, in der Jugendliche mit und ohne Behinderung miteinander kochen.

Herr Bernhard, der Leiter des Jugendhauses, zeigte uns alle Räume, die die große Bandbreite des Einrichtungsangebots deutlich machen: die Holz- und Bastelwerkstätten, den Computerraum, den Proberaum für Bands im Keller, den Sportraum und die Tanzsäle, den Thekenbereich und vieles mehr. Mit seinen thematischen und jahreszeitlichen Angeboten (‚Möhrohausen‘ in den Sommerferien, Pferdefreizeit, Abenteuer-Tage, Weihnachts-Werkstatt, Technik und Sport- bzw. Gesundheitstage und vieles mehr) ist das Jugendhaus ein wichtiger Bestandteil der örtlichen offenen Jugendhilfe. Das Haus vermittelt seinen Besuchern auch Kenntnisse für Bewerbungsverfahren und stellt den PC-Raum für die Arbeit an schulischen Referaten und Präsentationen zur Verfügung. Auch ein intergenerationelles Angebot  gibt es im Haus: die PC-Kurse von Jung für Alt, die sehr beliebt und immer gleich ausgebucht sind.

Nach der Hausführung waren wir zum Essen eingeladen bei der inklusiven Kochgruppe, die unter der Leitung eines Mitarbeiters (und ausgebildeten Kochs) ein beeindruckendes Menü gezaubert hatte. An den schön gedeckten Tischen mit Menükarte servierten die jugendlichen ‚Zauberköche‘ (so nennt sich die Gruppe) Paprikacremesuppe, karamellisierten Lachs mit Gemüse und selbstgemachtes Himbeereis. Alles schmeckte wunderbar und war auf hohem Niveau zubereitet , so dass den jugendlichen Köchen der Applaus des Netzwerks und Spendenbeiträge sicher waren.

Der Besuch bei der inklusiven Kochgruppe sollte den Auftakt bilden für Überlegungen, wie man das gemeinsame Kochen von Jungen und Älteren umsetzen könnte.  Es wurde von Seiten des Jugendhauses die Idee vorgeschlagen, dass einmal im Quartal samstagmittags Jung und Alt gemeinsam ein Mittagessen kochen könnten, zu dem die Bewohnerinnen des Quartiers (angemeldet und gegen einen Unkostenbeitrag) eingeladen wären. Diese Idee ist noch im Entwicklungsstadium. Aber wer gerne mitkochen möchte, kann sich jetzt schon Gedanken dazu machen. Da die Jugendhausküche nicht sehr groß ist, können maximal drei Leute mitkochen.

In der Diskussion gestern Abend wurde erwähnt, dass es reizvoll wäre, den Jüngeren alte Rezepte und Techniken wie ‚Spätzle schaben‘ nahe zu bringen.  Umgekehrt könnten die Jungen ihr Wissen über neue und internationale Gerichte einbringen, so dass am Ende ‚Mash up‘-Menüs entstehen könnten, eine Fusion aus dem Wissen von Jung und Alt.