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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

Bürgercafé am 13.Juni 2013

Am Donnerstag, 13. Juni 2013, findet von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr das nächste Bürgercafé im Foyer des Bürgerhauses Möhringen statt. Die Veranstalter sind dieses Mal das Pflegezentrum Bethanien gemeinsam mit der Fasanenhofschule.

Bei diesem Bürgercafé werden Kinder der Fasanenhofschule musizieren. Im Anschluss wird sich die Mobile Jugendsozialarbeit vorstellen.

Es wird leckeren Kuchen, Kaffee und andere Speisen geben. Nach dem Programm wird auch für ein persönliches Gespräch Zeit sein.

Die Veranstalter laden alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtbezirks herzlich ein und freuen sich auf zahlreiches Kommen!

 

Mitmach-Möglichkeiten im Stadtbezirk – erfahren Sie mehr beim Netzwerk-Treff

Nächsten Dienstag, 11. Juni 2013, trifft sich unser Bürger-Netzwerk für Menschen frisch im Ruhestand von 10 Uhr bis 12 Uhr im Bürgerhaus Möhringen, Filderbahnplatz 32.

Die Initiative Lebensraum Möhringen-Fasanenhof-Sonnenberg wird ihre Aktivitäten und speziell ihr neues „Kümmerer“-Projekt vorstellen. Beim „Kümmerer“-Projekt helfen Ehrenamtliche älteren Menschen bei der Erledigung der täglichen Post.
Auch von den neu eingerichteten „Orte des Zuhörens“ der katholischen Kirchengemeinden St. Hedwig und St. Ulrich wird ein Vertreter da sein und über über die Arbeit des Projekts berichten. An den „Orten des Zuhörens“ stehen Ehrenamtliche Ratsuchenden zur Verfügung.

Alle Interessierten sind zu diesem Netzwerk-Treffen herzlich eingeladen. Nach den Präsentationen bleibt noch Zeit zum wechselseitigen Kennenlernen und Vernetzen. Kommen Sie, machen Sie mit, und bringen Sie noch neue Teilnehmer mit, damit unser Netzwerk wächst und wir neue Nachbarschaften im Quartier bilden können.

„Bürgercafé on Tour“ – im Sonnenberger Generationenzentrum

Seit 2009 gibt es einmal im Monat ein Bürgercafé, bei dem sich Alt und Jung im Foyer des Möhringer Bürgerhauses treffen. Das Bürgercafé entstand als Projekt unter dem Dach des Generationenhauses Möhringen, – unserem Netzwerk, das die Verbindungen zwischen den Generationen im Stadtbezirk stärken will.

Ausgerichtet wird das Café von wechselnden Gastgebern, – gemeinnützigen Organisationen wie dem Stadtseniorenrat, dem Jugendhaus, der ILM und vielen anderen mehr. Hier können Sie alle geplanten Termine in diesem Jahr sehen. Wenn Sie selbst gemeinsam mit Ihrem Freudeskreis oder Ihrer Organisation ein Bürgercafé ausrichten wollen, dann melden Sie sich bitte bei Herrn Bernhard vom Jugendhaus, der das Projekt koordiniert.

In diesem Monat nun ist das Bürgercafé „on Tour“, d.h. es findet nicht an seinem angestammten Platz statt, sondern im Sonnenberger Generationenzentrum. Dort werden sich am Donnerstag, 16. Mai von 15 Uhr bis 17 Uhr Alt und Jung treffen. Programmbeiträge kommen von den Kita-Kindern und den Grundschülern, die beim Anderland-Projekt mitmachen.

Sie wollen neue Kontakte im Stadtteil knüpfen? Dann kommen Sie einfach vorbei und ins Gespräch mit den Teilnehmern des Bürgercafés.  Sie sind herzlich willkommen!

Gemeinschaftliches Wohnen – eine Perspektive für unseren Stadtbezirk

Heute kam das Bürger-Netzwerk „Frisch im Ruhestand“ zum vierten Mal zusammen, um gemeinsam mit geladenen Experten über  Formen und Projekte des gemeinschaftlichen Wohnens zu diskutieren.

Gabriele Gerngroß-Haas, die Sprecherin der „Stuttgarter Plattform für selbstorganisiertes gemeinschaftliches Wohnen“ , machte die Einführung in das Thema und gliederte das gemeinschaftliche Wohnen in drei Typen:

Beim 1. Typ schließen sich Alleinstehende zusammen, um im Rahmen einer Hausgemeinschaft gemeinsam zu altern. Sie verwies hier speziell auf gemeinschaftliches Wohnen für Frauen. Beim 2. Typ geht es um das generationenübergreifende Wohnen, das Familien, Alleinstehende und Alleinerziehende zusammenbringt. In Stuttgart gibt es hier z.B. die Häuser der Wabe e.V. auf dem Burgholzhof. Der 3. Typ versucht, Wohnen und Arbeiten miteinander zu verbinden. Dazu zählen die Beginenhöfe, in denen sich Frauen zusammengeschlossen haben, die gemeinsam leben und arbeiten.

In allen gemeinschaftlichen Wohnprojekten sind Gemeinschaftsräume und regelmäßige Bewohnertreffen vorgesehen. Wie auf diese Weise neue Netzwerke und Nachbarschaften entstehen können, zeigt auch das Beispiel des generationenübergreifenden Hauses ‚Weitblick‘ in Herrenberg, das von einer Baugemeinschaft unter der Leitung des Architekten Rainfried Rudolf  ins Leben gerufen wurde. Herr Rudolf zeigte in seinem Referat auf, wie positiv die bauliche Gestaltung des Hauses mit dem überglasten Atrium,  mit viel natürlichem Licht, mit einer großen Zahl von Gemeinschaftsräumen (von Musikraum und Werkstatt über Computerraum) sich auf das soziale Leben auswirkt:  die Nachbarn helfen einander, pflegen das Haus gemeinsam, lernen sich kennen und schätzen.  Der Schallschutz im Haus funktioniert sehr gut, – das fördert das friedliche Miteinander.  Das Haus ist barrierefrei und mit einem Notruf ausgestattet

Eine Bewohnerin des Hauses Weitblick in Herrenberg, Frau Wagner, berichtete von ihren positiven Erlebnissen mit dem gemeinschaftlichen Wohnen. Jeder bringe sich ein, so wie er könne. Aber auch Rückzugsmöglichkeiten sind gegeben.

Damit gemeinschaftliche Wohnprojekte effizient und finanzierbar sind, hält Architekt Rudolf bei Baugemeinschaften eine Mindestanzahl von 25 Parteien für wichtig. Stehen das Grundstück und das Konzept, dann gilt es, Mitstreiter/innen bzw. Mitbewohner zu suchen. In Herrenberg hat die dortige Baugemeinschaft z.B. auch auf dem Wochenmarkt um Mitbewohner geworben.

Auch in Möhringen bietet das gemeinschaftliche Wohnen eine Perspektive. Deshalb sollte das Thema in unserem Stadtteil stärker in den Fokus rücken. Wir alle – Bürgerschaft und Institutionen – müssen überlegen, wie wir den demographischen Wandel in unserem Stadtteil gut bewältigen können. Sicher nicht mit Strukturen, bei denen der Einzelne isoliert lebt. Sondern mit Strukturen, die auf Netzwerke zielen, – und zwar schon vor dem Ruhestand.

Gemeinschaftliches Wohnen – in allen Formen – sollte deshalb eine Option sein hier in Möhringen. Von WGs aus Alt und Jung über neue Wohnprojekte oder den Umbau bestehender Häuser zu gemeinschaftlichem Wohnen: alles sollte diskutiert und geprüft werden. Das Netzwerk „Frisch im Ruhestand“ bleibt jedenfalls am Thema dran und dankt nochmals den Referent/innen für ihren Input beim heutigen Treffen und den rund 25 Besucher/innen für’s Kommen.