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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

Fahrer/innen und Beifahrer/innen für den Fahrdienst der Tagespflege gesucht

Das Generationenzentrum Sonnenberg sucht für den Fahrdienst der Tagespflege Fahrer/innen und Beifahrer/innen
ehrenamtlich
oder auf Aushilfsbasis
regelmäßig oder gelegentlich.
Für die Tagespflege werden montags bis freitags Gäste aus den umliegenden Stadtteilen am Morgen abgeholt und am Nachmittag wieder nach Hause gebracht. Der Zeitaufwand beträgt jeweils ca.  eine Stunde ab 7.45 Uhr und ab 15.30 Uhr. Die Fahrten werden mit heimeigenen Kleinbussen (Ford-Transit) durchgeführt.

Auskünfte erteilt Ihnen gerne der Einrichtungsleiter des Generationenzentrums, Herr Dollt.

„Sicher mobil!“

– ein Vortrag des ADAC für mobile Seniorinnen und Senioren

„Sicher mobil!“ – dies ist eine Vortragsveranstaltung, die sich an sowohl mobile als auch verantwortungsbewusste Seniorinnen und Senioren richtet. Nachdem der Vortrag andernorts bereits großen Zuspruch fand, möchte das Bezirksamt Möhringen dies auch den Möhringer Mitbürgern am Montag, 21. Juni 2010 um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Möhringen anbieten.

„Sicher mobil!“ erläutert sicherheitsrelevante Fragen im Hinblick auf den Faktor Mensch und das Auto. Thematisiert werden auf der einen Seite insbesondere das Sehen, Hören und Reagieren im Alter sowie der Konsum von Medikamenten und Alkohol im Zusammenhang mit der Fahrtüchtigkeit.
Andererseits wird die richtige Sicherung im Auto, Sprit sparendes Fahren und die Umweltzone angesprochen. Doch auch der Blick für neue Reglungen im Straßenverkehr soll geschärft werden. Der Vortrag stellt ein sehr lehrreiches Programm, das ca. 2 Stunden in Anspruch nehmen wird, dar.

Die Vortragsveranstaltung richtet der ADAC in Kooperation mit dem Bezirksamt Möhringen und der Projektleitung Demografischer Wandel der Landeshauptstadt Stuttgart aus.

Der Eintritt ist frei. Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr!

Zu Besuch in der Kindertagesstätte des Generationenzentrums Sonnenberg

Alt und Jung stärker zusammenführen – das ist das große Thema des Vernetzungsprojekts ‚Generationenhaus Möhringen‘. Welche Erfahrungen andere Einrichtungen im Stadtteil mit der Zusammenarbeit von Alt und Jung machen, habe ich in Sonnenberg im dortigen Generationenzentrum recherchiert.

Im April besuchte ich das Pflegeheim im Sonnenberger Generationenzentrum, im Mai nun die städtische Kindertagesstätte, die dort ebenfalls untergebracht ist. Im Gespräch mit der Kita-Leitung, Frau Maier, wollte ich erfahren, welchen Nutzen aus ihrer Sicht Kindern und Senioren durch die Zusammenarbeit über Generationengrenzen hinweg erwächst.

Sie zählte auf: Kinder lernen von den Senioren viel darüber, wie es früher war. Sie bauen Berührungsängste gegenüber Alter, Krankheit und Tod ab und tragen diese Erfahrung auch in ihre Familien bzw. in den Umgang mit älteren Angehörigen. Umgekehrt profitieren speziell demenzkranke Senioren von der Präsenz der Kinder, weil sie  sich durch diese ganz anders fördern lassen. Was manche Ergotherapeutin bei den Senioren nicht erreicht, schaffen die Kinder beim gemeinsamen Sport und Spiel mit den Demenzkranken ganz leicht.

Gefragt nach den Bedingungen, in deren Rahmen die Zusammenarbeit zwischen Alt und Jung gut gedeiht, nannte Frau Maier die folgenden Punkte (sie entsprechen den Tipps, die auch Herr Laible vom Generationenzentrum gab):
Freiwilligkeit und Zwanglosigkeit der Begegnung, Stück für Stück gegenseitiges Vertrauen aufbauen.

Die Kindertagesstätte nimmt an unserem Vernetzungsprojekt ‚Generationenhaus Möhringen‘ teil. Frau Maier steht speziell als Fachberaterin für das Leihgroßelternprojekt zur Verfügung.

Für die Weiterentwicklung unseres ‚Möhringer Generationenhauses‘ hat sie wertvolle Anregungen, die zum Nachdenken einladen:

Sie schlägt vor, das Bürgercafé, das einmal im Monat im Möhringer Bürgerhaus stattfindet, „auf Tour“ in die Stadtteile zu schicken, um auch Fasanenhofer und Sonnenberger Bürger besser einzubinden. Die Identifikation mit dem Projekt ‚Generationenhaus‘ wächst ihrer Ansicht nach, wenn es in die Stadtteile kommt. Gerade im Sonnenberger Generationenzentrum steht das ‚Café zur schönen Lau‘ als ein möglicher Ort für ein Bürgercafé zur Verfügung.

Wichtig ist nach Ansicht von Frau Maier auch, den Schwerpunkt des ‚Generationenhauses Möhringen‘ noch auszuweiten, und sich nicht nur um eine stärkere Begegnung zwischen Alt und Jung zu kümmern, sondern auch zwischen Arm und Reich, zwischen Migranten und Einheimischen, –  Stichwort ‚Integration‘:  Alters-, Schichten- Kulturen- und Stadtteilübergreifend.

Der Nutzen des Vernetzungsprojektes ‚Generationenhaus‘ muss ihrer Ansicht nach für die teilnehmenden Einrichtungen ganz klar ersichtlich sein, wenn man deren Engagement möchte. Der Alltag der Einrichtungen im Stadtteil ist durch „viel Arbeit und wenig Zeit“ gekennzeichnet. Ein Anreiz, beim ‚Generationenhaus‘ mitzumachen, ergibt sich speziell dann, wenn das Projekt ganz einfach an die Tätigkeit der Einrichtung andocken kann. Und dies erreicht man durch eine erweiterte Interpretation des ‚Generationenhaus‘-Gedankens, der auf Inklusion zielen sollte, – nicht nur bezogen auf das Alter, sondern auch – wie oben erwähnt – auf die Inklusion von Schichten, Stadtteilen, Nationalitäten usw.

Für mich brachte der Besuch in der Kindertagesstätte wichtige Anregungen und Gedanken für unser ‚Generationenhaus‘-Projekt, die wir diskutieren sollten. Wie denken Sie über die hier geschilderten Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

„Im rasenden Stillstand durch die Zeit“ – eine Vortragsveranstaltung im Rahmen des Generationenhauses Möhringen

Am Donnerstag, den 10. Juni 2010 findet um 20:00 Uhr im Bürgerhaus Möhringen die Vortragsveranstaltung „Im rasenden Stillstand durch die Zeit“ statt.

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Als Referent steht uns Herr Dr. Stefan Schwarz zur Verfügung. Herr Dr. Stefan Schwarz ist gebürtiger Stuttgarter und studierte Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftswissenschaften. Während seiner Tätigkeit als Unternehmensberater in Hannover und Berlin promovierte er zum Thema „Strukturation, Organisation und Wissen – Neue Perspektiven in der Organisationsberatung“.

Die Veränderung der Welt schreitet rasant voran. Was heute zählt, kann morgen schon überholt sein. Unaufhaltsam schafft der technische Fortschritt neue Möglichkeiten der Kommunikation und der Überwindung von Raum und Zeit. Mit dem Wandel der Gesellschaft Schritt zu halten, fällt denjenigen umso schwerer, die das beschleunigte Lebenstempo nicht mitgehen können. Indessen wird die Zeit auch in ihrer strukturellen und kulturellen Erstarrung erfahren, weil jenseits des globalen Kapitalismus kein Platz mehr für Utopien bleibt und mit dem Ende der Geschichte das unbehagliche Gefühl des Stillstands naht.

Der Vortrag versucht vor dem Hintergrund einer umfassenden Zeitdiagnose die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Kräfte danach zu analysieren, welche Zeiterfahrungen für den einzelnen Menschen bestimmend sein können und welcher Raum für eine bewusste Lebensgestaltung verbleibt.

Über Ihr kommen freuen wir uns! Der Eintritt ist frei.

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