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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

Juli-Bürgercafé

Am Donnerstag, 8. Juli 2010, findet von 15:00 Uhr – 17:00 Uhr das nächste Bürgercafé im Bürgerhaus Möhringen statt. Das Café wendet sich an alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks Möhringen. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Die Bewirtung und Organisation des Cafés wird vom Büchershop Zweitleser  und dem Verein “Hilfe auf Gegenseitigkeit” übernommen. Ansprechpartnerinnen sind Frau Naumova und Frau Hartmann.

Eingeladen ist der Autor des Stadtteil-Krimis Bücherblut am Fasanenhof Stefan Schwarz. Er stellt seinen Krimi vor, der seit Anfang des Jahres wöchentlich mit neuen Folgen erscheint. Dabei werden reale Gegebenheiten mit fiktionalen Elementen gemischt, um die Veränderungen eines Stadtbezirks und deren Menschen unterhaltsam illustrieren zu können. Die Lesung umfasst auch jene neuen Folgen, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden.

Musikalisch untermalt wird das Bürgercafé durch Frau Hartmann am Pianoforte, kurz: am Klavier. Lassen Sie sich überraschen! Die Teilnahme am Bürgercafé ist kostenlos. Auf Ihr Kommen freuen wir uns sehr!

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Fahrer/innen und Beifahrer/innen für den Fahrdienst der Tagespflege gesucht

Das Generationenzentrum Sonnenberg sucht für den Fahrdienst der Tagespflege Fahrer/innen und Beifahrer/innen
ehrenamtlich
oder auf Aushilfsbasis
regelmäßig oder gelegentlich.
Für die Tagespflege werden montags bis freitags Gäste aus den umliegenden Stadtteilen am Morgen abgeholt und am Nachmittag wieder nach Hause gebracht. Der Zeitaufwand beträgt jeweils ca.  eine Stunde ab 7.45 Uhr und ab 15.30 Uhr. Die Fahrten werden mit heimeigenen Kleinbussen (Ford-Transit) durchgeführt.

Auskünfte erteilt Ihnen gerne der Einrichtungsleiter des Generationenzentrums, Herr Dollt.

„Sicher mobil!“

– ein Vortrag des ADAC für mobile Seniorinnen und Senioren

„Sicher mobil!“ – dies ist eine Vortragsveranstaltung, die sich an sowohl mobile als auch verantwortungsbewusste Seniorinnen und Senioren richtet. Nachdem der Vortrag andernorts bereits großen Zuspruch fand, möchte das Bezirksamt Möhringen dies auch den Möhringer Mitbürgern am Montag, 21. Juni 2010 um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Möhringen anbieten.

„Sicher mobil!“ erläutert sicherheitsrelevante Fragen im Hinblick auf den Faktor Mensch und das Auto. Thematisiert werden auf der einen Seite insbesondere das Sehen, Hören und Reagieren im Alter sowie der Konsum von Medikamenten und Alkohol im Zusammenhang mit der Fahrtüchtigkeit.
Andererseits wird die richtige Sicherung im Auto, Sprit sparendes Fahren und die Umweltzone angesprochen. Doch auch der Blick für neue Reglungen im Straßenverkehr soll geschärft werden. Der Vortrag stellt ein sehr lehrreiches Programm, das ca. 2 Stunden in Anspruch nehmen wird, dar.

Die Vortragsveranstaltung richtet der ADAC in Kooperation mit dem Bezirksamt Möhringen und der Projektleitung Demografischer Wandel der Landeshauptstadt Stuttgart aus.

Der Eintritt ist frei. Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr!

Zu Besuch in der Kindertagesstätte des Generationenzentrums Sonnenberg

Alt und Jung stärker zusammenführen – das ist das große Thema des Vernetzungsprojekts ‚Generationenhaus Möhringen‘. Welche Erfahrungen andere Einrichtungen im Stadtteil mit der Zusammenarbeit von Alt und Jung machen, habe ich in Sonnenberg im dortigen Generationenzentrum recherchiert.

Im April besuchte ich das Pflegeheim im Sonnenberger Generationenzentrum, im Mai nun die städtische Kindertagesstätte, die dort ebenfalls untergebracht ist. Im Gespräch mit der Kita-Leitung, Frau Maier, wollte ich erfahren, welchen Nutzen aus ihrer Sicht Kindern und Senioren durch die Zusammenarbeit über Generationengrenzen hinweg erwächst.

Sie zählte auf: Kinder lernen von den Senioren viel darüber, wie es früher war. Sie bauen Berührungsängste gegenüber Alter, Krankheit und Tod ab und tragen diese Erfahrung auch in ihre Familien bzw. in den Umgang mit älteren Angehörigen. Umgekehrt profitieren speziell demenzkranke Senioren von der Präsenz der Kinder, weil sie  sich durch diese ganz anders fördern lassen. Was manche Ergotherapeutin bei den Senioren nicht erreicht, schaffen die Kinder beim gemeinsamen Sport und Spiel mit den Demenzkranken ganz leicht.

Gefragt nach den Bedingungen, in deren Rahmen die Zusammenarbeit zwischen Alt und Jung gut gedeiht, nannte Frau Maier die folgenden Punkte (sie entsprechen den Tipps, die auch Herr Laible vom Generationenzentrum gab):
Freiwilligkeit und Zwanglosigkeit der Begegnung, Stück für Stück gegenseitiges Vertrauen aufbauen.

Die Kindertagesstätte nimmt an unserem Vernetzungsprojekt ‚Generationenhaus Möhringen‘ teil. Frau Maier steht speziell als Fachberaterin für das Leihgroßelternprojekt zur Verfügung.

Für die Weiterentwicklung unseres ‚Möhringer Generationenhauses‘ hat sie wertvolle Anregungen, die zum Nachdenken einladen:

Sie schlägt vor, das Bürgercafé, das einmal im Monat im Möhringer Bürgerhaus stattfindet, „auf Tour“ in die Stadtteile zu schicken, um auch Fasanenhofer und Sonnenberger Bürger besser einzubinden. Die Identifikation mit dem Projekt ‚Generationenhaus‘ wächst ihrer Ansicht nach, wenn es in die Stadtteile kommt. Gerade im Sonnenberger Generationenzentrum steht das ‚Café zur schönen Lau‘ als ein möglicher Ort für ein Bürgercafé zur Verfügung.

Wichtig ist nach Ansicht von Frau Maier auch, den Schwerpunkt des ‚Generationenhauses Möhringen‘ noch auszuweiten, und sich nicht nur um eine stärkere Begegnung zwischen Alt und Jung zu kümmern, sondern auch zwischen Arm und Reich, zwischen Migranten und Einheimischen, –  Stichwort ‚Integration‘:  Alters-, Schichten- Kulturen- und Stadtteilübergreifend.

Der Nutzen des Vernetzungsprojektes ‚Generationenhaus‘ muss ihrer Ansicht nach für die teilnehmenden Einrichtungen ganz klar ersichtlich sein, wenn man deren Engagement möchte. Der Alltag der Einrichtungen im Stadtteil ist durch „viel Arbeit und wenig Zeit“ gekennzeichnet. Ein Anreiz, beim ‚Generationenhaus‘ mitzumachen, ergibt sich speziell dann, wenn das Projekt ganz einfach an die Tätigkeit der Einrichtung andocken kann. Und dies erreicht man durch eine erweiterte Interpretation des ‚Generationenhaus‘-Gedankens, der auf Inklusion zielen sollte, – nicht nur bezogen auf das Alter, sondern auch – wie oben erwähnt – auf die Inklusion von Schichten, Stadtteilen, Nationalitäten usw.

Für mich brachte der Besuch in der Kindertagesstätte wichtige Anregungen und Gedanken für unser ‚Generationenhaus‘-Projekt, die wir diskutieren sollten. Wie denken Sie über die hier geschilderten Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Kommentare.