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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

Statement Ehrenamt

Schlagwort Ehrenamt! Dieses Wort ist  in aller Munde.

Doch was bedeutet für Sie persönlich das Ehrenamt?

Haben Sie vielleicht eines inne und warum? Wo sehen Sie die Errungenschaften?

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Über Ihre Einfälle freuen wir uns!

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Quer durch den Stadtbezirk Möhringen

Diese Woche: Kindergarten Martinskirche

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Unser Projekt „Jung und Alt gemeinsam“

Unser generationenübergreifendes Projekt ist inzwischen schon Tradition geworden. Nach dem Erntedankgottesdienst im Herbst, besuchten wir die Bewohner des Pflegeheims „Villa Probst“ und die der Seniorenresidenz „Kastanienhof“.Daraus hat sich nun ein Gegenbesuch ergeben.
Einmal im Monat verbringt Herbert, ein Bewohner des „Kastanienhofes“ einen Vormittag bei uns, um mit den Kinder zu schreiben, malen, singen, lachen und zu spielen. Alle haben Herbert sehr ins Herz geschlossen und auch er fühlt sich sehr wohl, so dass wir uns immer auf den nächsten Besuch freuen.

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Bei einem Gespräch über mögliche gemeinsame Aktivitäten zwischen jung und alt sind folgende Bilder entstanden, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Kurzprofil

2 Gruppen mit je 25 Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren.
Ganzheitliche Erziehung zum Erwerb der Sozial-, Ich- und Sachkompetenz, teiloffene Gruppen.
•    Religionspädagogische Planungseinheiten
•    Feste im Jahreslauf, Ausflüge
•    Projekte für Vorschulkinder
•    Ernährungs- und Bewegungskonzept

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 7.30 bis 13.30 Uhr
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Anmeldung
Am ersten Donnerstag des Monats, jeweils von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr,
jedoch nicht in den Schulferien.

Adresse
Vaihinger Straße 75
70567 Stuttgart-Möhringen
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Leitung: Frau Birgit Weil
Telefon: 0711/ 71 21 97
Mail: Kigamk@ev-kirche-moehringen.de

Birgit Weil

Zu Besuch im Generationenzentrum Sonnenberg

Mit unserem Projekt ‚Generationenhaus Möhringen‘ wollen wir Alt und Jung wieder häufiger zusammenbringen und die örtlichen Einrichtungen, Vereine und Initiativen untereinander vernetzten.

Wie eine Begegnung der Generationen gelingen kann, – mit diesem Thema befassen sich manche Einrichtungen tagtäglich. Sie können uns insofern wertvolles Wissen weitergeben. Eine solche Experteninstitution für die Zusammenarbeit  über Generationen hinweg haben wir  in unserem eigenen Stadtteil: das Generationenzentrum Sonnenberg. Es umfasst eine Pflegeeinrichtung mit vollstationärer Pflege, Kurzzeit- und Tagespflege. Und gleichzeitig eine Tageseinrichtung für Kinder. Ich kenne beide Einrichtungen persönlich sehr gut und habe mit Herrn Marc Laible, der im Generationenzentrum Sonnenberg für den Sozialdienst zuständig ist, ein Gespräch geführt.

Ich wollte von Herrn Laible wissen, wie denn die Zusammenarbeit von Alt und Jung in seiner Einrichtung konkret aussieht und welche Tipps er uns für den Aufbau des Generationenhauses Möhringen geben kann.

Zuerst haben wir uns über die Begegnung von Alt und Jung im Sonnenberger Generationenzentrum unterhalten. Seit über einem Jahrzehnt gibt es dort die Kindertageseinrichtung und einen engen Kontakt zwischen Kindern und Senioren: man trifft sich bei den gemeinsamen Festen im Jahresablauf, beim gemeinsamen Essen von Alt und Jung im Speisesaal und bei festen Gruppenterminen, bei denen Kinder und Senioren zusammen spielen und basteln oder sich Geschichten erzählen von früher und heute. Es gibt sogar einen gemeinsamen Chor – die Sonnenberger Parkspatzen – wo Kinder und Senioren zusammen singen und auftreten. Über die Jahre hinweg haben sich beide Seiten so gut kennengelernt. Kinder und Senioren profitieren voneinander: die Senioren haben durch die Kinder die Jugend im Haus und die Kinder lernen von den Erfahrungen der Älteren.

Gefragt, welche Tipps er uns für den Aufbau des Generationenhauses Möhringen mit auf den Weg geben könne, meinte Herr Laible:

aus seiner Sicht sehr wichtig ist die zwanglose Begegnung der Generationen, die jeder Seite Freiräume lässt, also niemanden zur Kooperation zwingt. Beispielsweise ist unser Möhringer Bürgercafé ein solch zwangloser Ort der Begegnung, das einmal monatlich im Möhringer Bürgerhaus stattfindet. Orte der Begegnung zu schaffen ist aus  Sicht Herrn Laibles noch wichtiger als institutionelle Angebote wie Kurse und Arbeitskreise einzurichten. Wenn jedoch der Wunsch seitens der Zielgruppen wächst, eine gemeinsame Aktivität wie einen Kurs auf die Beine zu stellen, so ist dies unbedingt zu unterstützen.

Er selbst kann sich gut vorstellen, dass das Sonnenberger Generationenzentrum  einmal ein Bürgercafé in Möhringen ausrichtet oder die Türen des Generationenzenrums sich öffnen, um das ‚Möhringer Bürgercafé on Tour‘ in Sonnenberg zu empfangen. Einen schönen Platz gibt es hier – das Café zur schönen Lau im Generationenzentrum, das Dienstag bis Sonntag von 14.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet hat. Auch hier treffen sich die  Generationen zum gemeinsamen Austausch.

Quer durch den Stadtbezirk Möhringen

Diese Woche: Die Zweitleser

Das gemeinnützige und nicht gewinnorientierte Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekt „Zweitleser“ verfolgt die Zielsetzung, Arbeitsförderung und der Stadtteilentwicklung miteinander zu verbinden. Träger ist die Gesellschaft für Jugendsozialarbeit und Bildungsförderung e.V. (GJB), die im Sommer 2008 mit Bezug auf das Bundesprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die soziale Stadt“ einen Buchladen im Fasanenhof eingerichtet hat.

Seitdem können hier alle Bürgerinnen und Bürger ihre nicht mehr benötigten Bücher als Spende abgeben. Zwischenzeitlich ist eine Art modernes Antiquariat mit über 3.000 gebrauchten Bücher entstanden. Romane von Thomas Mann bis Nora Roberts sind hier ebenso zu finden wie Krimis von Agathe Christie und Stephan King. Ergänzt wird das Sortiment durch Koch-, Sach-, Kinder- und Jugendbücher. Insofern wird hier für jedermann eine gute Gelegenheit geboten, günstigen Lesestoff direkt im Stadtteil zu erwerben.

Ferner nehmen die „Zweitleser“ an den unterschiedlichsten Veranstaltungen mit Lesungen oder Bücherständen teil, sei es beim Marktcafé, beim Erzählcafé im Begegnungszentrum, bei der Jugendfarm oder beim Kurs „Mama lernt Deutsch“. Im Laden selbst finden neben dem Projekt „Lesen und Lauschen“ zahlreiche Aktionen zu aktuellen Monatsthemen statt. Sowohl die Veranstaltungen als auch die Wiederverwertung von Büchern sollen dazu beitragen, das niedergeschriebene Fundament unserer Kultur von einer Generationen zur nächsten Generationen weiterzugeben und neue Kontaktmöglichkeiten zwischen den Generation zu eröffnen.

Noch befindet sich der Büchershop im Einkaufszentrum am Europaplatz. Im Juni 2010 wird das neue Domizil in der Kurt-Schumacher-Straße 165 bezogen. Kommen Sie und stöbern Sie im Laden oder besuchen Sie uns im Internet unter www.zweitleser.de!

Dr. Stefan Schwarz

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