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Generationenhaus Möhringen, Gemeinsam leben im Stadtbezirk

Mit ‘Inklusion’ getaggte Artikel

„Kunst gemeinsam machen“ – Workshop im GpZ hat noch freie Plätze

Mittwoch, 19. Juli 2017

Im gemeindepsychiatrischen Zentrum (GpZ) in Möhringen findet ein Kunstworkshop im Rahmen unserer Aktion „Kunst gemeinsam machen“ statt. Eine Kunstpädagogin arbeitet gemeinsam mit einer Gruppe am 24.7., 7.8., 14.8., 21. (nicht 24!!) .8.2017. Es sind noch Plätze frei! Bei Interesse melden Sie sich bitte beim GpZ unter der Tel.Nr. 997 608 90. Hier der Einladungs-Flyer. ++++++++Achtung: wg. Krankheit der Kunstpädagogin verschieben sich die Termine nach hinten und sind nicht mehr aktuell! Bitte beim GpZ die aktuellen Termine nachfragen++++++++

Kunstaktion „Kunst.Gemeinsam.Machen“ startet in Möhringen

Donnerstag, 04. Mai 2017

Unser Netzwerk „Generationenhaus Möhringen“ startet unter dem Motto „Möhringen für alle. Gemeinsam leben im Stadtbezirk“ eine Kunstaktion, die auf Begegnung, Beteiligung und Vernetzung setzt.

Angesprochen sind die Einrichtungen in unserem Bezirk Möhringen-Fasanenhof-Sonnenberg, besonders Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden, soziale Einrichtungen für junge und alte Menschen, für Menschen mit und ohne Behinderungen, für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Lebenslagen.

Die Aktion „Kunst.Gemeinsam.Machen“ will eine Plattform sein, der sich die Möhringer Einrichtungen mit Kunstworkshops und Kreativ-Aktionen anschließen können. Am besten in Form von Kooperationen mit anderen Einrichtungen, um sich besser Kennenzulernen. Und in Zusammenarbeit mit Bürgern, die gemeinsam mit einer Einrichtungen kreativ sein wollen.

Klicken Sie bitte rechts auf dieser Webseite auf das Logo der Kunstaktion mit dem grünen Tier und Sie kommen auf eine Unterseite, die mehr Infos und den Link zum Flyer für die Kunstaktion enthält.

Heute berichten auch die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten in ihrem Filderteil über unsere Kunstaktion.

Interessierte sind herzlich zur Stadtteilrunde am Donnerstag, 11. Mai 2017 um 17 Uhr im Möhringer Bürgerhaus, Sitzungsraum 1, eingeladen. Hier können Sie Fragen stellen und sich einen Netzwerk-Partner für eine kreative Aktion suchen. Bei Fragen können Sie auch Herrn Bernhard vom Jugendhaus Möhringen (Tel. 0711-716 82 84) kontaktieren.

Körperbehinderte Schüler und Senioren spielen gemeinsam Theater

Mittwoch, 02. Januar 2013

Mitte September 2012 startete das Theaterprojekt an der Schule für Körperbehinderte in Stuttgart: 5 körperbehinderte Jugendliche und 5 Senior/inn/en proben jeden Montag nachmittag gemeinsam auf der Theaterbühne. Gespannt warteten die Schüler beim ersten Treffen auf die Gäste. Nach einer kurzen Führung durch unsere Schule und einer kleine Stärkung mit Kaffee, Saft und selbstgebackenem Apfelkuchen in unserem Klassenzimmer landeten wir auf der Theaterbühne der Schule. In verschiedenen Theaterspielen und -übungen lernten sich junge und alte Schauspieler kennen. Alle waren so begeistert von der sympathischen Gruppe, dass sie sofort zusagten, am geplanten Theaterprojekt weiterhin teilzunehmen.

 
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Von Anfang an gingen alle Schauspieler unkompliziert und ohne Berührungsängste miteinander um. Jede Probe ist von großer Konzentration und Energie der Spieler ebenso wie von großem Spaß an der Sache geprägt.

 
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Im Oktober und November spielten wir einige Kinderspiele wie Faules Ei, Komm mit- lauf weg, Hans-guck-dich-um…und bearbeiteten diese mit theatralen Mitteln.  Anschließend stand eine Performance „Ich und mein wichtiger Gegenstand“ auf dem Programm. Stück für Stück wurde diese Performance um ein weiteres Element erweitert.

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Bei der gegenseitigen Vorführung der Theaterstücke waren alle Spieler von dem Ideenreichtum und Witz der anderen beeindruckt. Applaus!Nun ging es daran, Themen und Inhalte für unser geplantes Stück festzulegen. „Wenig Worte, viel Bewegung“ war der Wunsch von vielen, „ein Stück mit Musik“, „etwas, was wir selbst erfunden haben“ .

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Nach einer krankheitsbedingten Winterpause geht es ab Mitte Februar mit den Proben für unser Stück weiter. Alle freuen sich schon darauf……..und sind gespannt, wie sich das Projekt weiter entwickelt!

 

 

 

 

Zu Besuch in der Kindertagesstätte des Generationenzentrums Sonnenberg

Montag, 07. Juni 2010

Alt und Jung stärker zusammenführen – das ist das große Thema des Vernetzungsprojekts ‚Generationenhaus Möhringen‘. Welche Erfahrungen andere Einrichtungen im Stadtteil mit der Zusammenarbeit von Alt und Jung machen, habe ich in Sonnenberg im dortigen Generationenzentrum recherchiert.

Im April besuchte ich das Pflegeheim im Sonnenberger Generationenzentrum, im Mai nun die städtische Kindertagesstätte, die dort ebenfalls untergebracht ist. Im Gespräch mit der Kita-Leitung, Frau Maier, wollte ich erfahren, welchen Nutzen aus ihrer Sicht Kindern und Senioren durch die Zusammenarbeit über Generationengrenzen hinweg erwächst.

Sie zählte auf: Kinder lernen von den Senioren viel darüber, wie es früher war. Sie bauen Berührungsängste gegenüber Alter, Krankheit und Tod ab und tragen diese Erfahrung auch in ihre Familien bzw. in den Umgang mit älteren Angehörigen. Umgekehrt profitieren speziell demenzkranke Senioren von der Präsenz der Kinder, weil sie  sich durch diese ganz anders fördern lassen. Was manche Ergotherapeutin bei den Senioren nicht erreicht, schaffen die Kinder beim gemeinsamen Sport und Spiel mit den Demenzkranken ganz leicht.

Gefragt nach den Bedingungen, in deren Rahmen die Zusammenarbeit zwischen Alt und Jung gut gedeiht, nannte Frau Maier die folgenden Punkte (sie entsprechen den Tipps, die auch Herr Laible vom Generationenzentrum gab):
Freiwilligkeit und Zwanglosigkeit der Begegnung, Stück für Stück gegenseitiges Vertrauen aufbauen.

Die Kindertagesstätte nimmt an unserem Vernetzungsprojekt ‚Generationenhaus Möhringen‘ teil. Frau Maier steht speziell als Fachberaterin für das Leihgroßelternprojekt zur Verfügung.

Für die Weiterentwicklung unseres ‚Möhringer Generationenhauses‘ hat sie wertvolle Anregungen, die zum Nachdenken einladen:

Sie schlägt vor, das Bürgercafé, das einmal im Monat im Möhringer Bürgerhaus stattfindet, „auf Tour“ in die Stadtteile zu schicken, um auch Fasanenhofer und Sonnenberger Bürger besser einzubinden. Die Identifikation mit dem Projekt ‚Generationenhaus‘ wächst ihrer Ansicht nach, wenn es in die Stadtteile kommt. Gerade im Sonnenberger Generationenzentrum steht das ‚Café zur schönen Lau‘ als ein möglicher Ort für ein Bürgercafé zur Verfügung.

Wichtig ist nach Ansicht von Frau Maier auch, den Schwerpunkt des ‚Generationenhauses Möhringen‘ noch auszuweiten, und sich nicht nur um eine stärkere Begegnung zwischen Alt und Jung zu kümmern, sondern auch zwischen Arm und Reich, zwischen Migranten und Einheimischen, –  Stichwort ‚Integration‘:  Alters-, Schichten- Kulturen- und Stadtteilübergreifend.

Der Nutzen des Vernetzungsprojektes ‚Generationenhaus‘ muss ihrer Ansicht nach für die teilnehmenden Einrichtungen ganz klar ersichtlich sein, wenn man deren Engagement möchte. Der Alltag der Einrichtungen im Stadtteil ist durch „viel Arbeit und wenig Zeit“ gekennzeichnet. Ein Anreiz, beim ‚Generationenhaus‘ mitzumachen, ergibt sich speziell dann, wenn das Projekt ganz einfach an die Tätigkeit der Einrichtung andocken kann. Und dies erreicht man durch eine erweiterte Interpretation des ‚Generationenhaus‘-Gedankens, der auf Inklusion zielen sollte, – nicht nur bezogen auf das Alter, sondern auch – wie oben erwähnt – auf die Inklusion von Schichten, Stadtteilen, Nationalitäten usw.

Für mich brachte der Besuch in der Kindertagesstätte wichtige Anregungen und Gedanken für unser ‚Generationenhaus‘-Projekt, die wir diskutieren sollten. Wie denken Sie über die hier geschilderten Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Kommentare.